Die Düsseldorfer Sparkasse, die Commerzbank und die Landesbank Rheinland-Pfalz hatten Millionenkredite an Maxfield vergeben. Zwei der Geldinstitute haben Millionenklagen gegen Franjo Pooth selbst angestrengt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pooth wegen Bestechung und Insolvenzverschleppung. Er soll die Kredite mit teuren Geschenken an Bankmanager erschlichen haben. Der Chef und ein Vorstand der Düsseldorfer Sparkasse waren deswegen fristlos entlassen worden.
Zu dem Gläubigertreffen waren rund 15 Antragsteller erschienen. Franjo Pooth selbst hatte sich von seinem Anwalt vertreten lassen. Die Zusammenarbeit mit Pooth im Insolvenzverfahren sei gut, lobte der Insolvenzverwalter.
Maxfield habe in den Jahren 2006 und 2007 erhebliche Verluste verbucht und sei bilanziell überschuldet gewesen. Für eine Fortführung des Unternehmens sehe er keine Chance, sagte der Insolvenzverwalter. Die Ursache für die Pleite hänge mit der Unternehmensleitung und den Schwierigkeiten des Marktes zusammen. Pooth selbst sei dabei nicht als Manager, sondern eher als Designer und Entwickler bei Maxfield tätig gewesen.

