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19.03.2008 
Deutsche Telekom

T-Systems will zehntausende Stellen abbauen

Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom plant nach Meldung von Reuters einen weiteren deutlichen Personalabbau. Bis 2010 sollen jedes Jahre drei- bis viertausend Stellen abgebaut werden, so der neue T-Systems-Chef Reinhard Clemens am Mittwoch. Die Stellen sollen laut seiner Aussagen sozialverträglich abgebaut werden.

Um Kosten zu sparen, baut die Deutsche Telekom einen Großteil der Stellen in der Geschäftskundensparte ab. Exprten gehen davon aus, dass T-Systems mit rund der Hälfte der Mirarbeiter auskäme. Foto: apLupe

Um Kosten zu sparen, baut die Deutsche Telekom einen Großteil der Stellen in der Geschäftskundensparte ab. Exprten gehen davon aus, dass T-Systems mit rund der Hälfte der Mirarbeiter auskäme. Foto: ap

HB DÜSSELDORF. Der Personalabbau war im Vorfeld bereits erwartet worden und ist Teil eines Kostensenkungsprogramms, mit dem T -Systems wettbewerbsfähiger werden will. Unter anderem dazu ging die Telekom -Sparte in der Systemintegration auch eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Cognizant ein. Die Telekom will sparen, indem sie auf die Arbeitskräfte des Partners zurückgreift. Die IT-Firma beschäftigt 40 000 ihrer über 55 000 Mitarbeiter in Indien und China. Clemens sagte, im Zusammenhang mit der Partnerschaft würde ein Teil der Aufgaben nach Indien verlagert.

Clemens hatte zuletzt auch Kündigungen nicht ausgeschlossen. "Wir müssen T -Systems als Ganzes restrukturieren, um die Kosten zu senken. Wir werden versuchen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, aber wir werden Mitarbeiter entlassen, wenn dies zwingend notwendig ist", hatte er Reuters gesagt.

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