Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom hat einen IT-Großauftrag vom Ölkonzern Royal Dutch Shell erhalten. Wie T-Systems am Montag in Frankfurt mitteilte, ist der Auftrag, der größte in jüngster Zeit und läuft über fünf Jahre.
HB DÜSSELDORF. Shell
lagert einen Großteil seiner Informationstechnik und den Telekommunikationsbereich aus, um zu sparen. Der Vertrag hat ein Volumen von eine Milliarde Euro.
Shell
T -Systems stärkt mit dem Vertrag sein Auslandsgeschäft. Der Auslandsanteil am Umsatz steige damit deutlich über 20 Prozent. 2007 lag er mit rund 2,5 Mrd. Euro bei etwa 21 Prozent vom Umsatz. Der frühere T-Systems -Chef Lothar Pauly hatte bis 2010 einen Auslandsanteil von 30 Prozent in Aussicht gestellt.
Shell
Der neue T-Systems -Chef
Reinhard Clemens will der kleinsten Sparte im Konzern zu profitablerem Wachstum verhelfen. Er will die Sparte auf Großaufträge und das Europageschäft ausrichten. Für das laufende Jahr hatte Clemens zwei bis drei Aufträge in Aussicht gestellt, die Wachstum bringen sollen. Zudem will er Prozesse und Strukturen vereinfachen. Dabei schließt er auch betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Um wettbewerbsfähiger zu werden, arbeitet T -Systems
mit dem US-IT-Unternehmen Cognizant
in der Systemintegration zusammen.

