0 Bewertungen
03.05.2008 
Übernahmepoker

Microsoft erwägt höheres Angebot für Yahoo

Microsoft geht im Übernahmepoker offenbar auf Yahoo zu: Der Softwarekonzern hat seine milliardenschwere Offerte laut US-Medien nun doch aufgestockt. Darauf reagierten auch die Aktienkurse.

Microsoft und Yahoo intensivieren ihre Gespräche. Foto: dpaLupe

Microsoft und Yahoo intensivieren ihre Gespräche. Foto: dpa

HB BOSTON/NEW YORK. Zwar könne noch am Wochenende eine Einigung erzielt werden. Die Gespräche zwischen dem weltgrößten Softwarekonzern und dem Internet-Unternehmen befänden sich jedoch in einer „sensiblen Phase“. Ein Gelingen sei nicht sicher, hieß es. Aus Kreisen verlautete, dass Yahoo sich weiter nach Alternativen umschaue.

Am Samstag vergangener Woche war eine von Microsoft gesetzte Frist abgelaufen. Investoren gingen am Freitag an der Börse trotzdem davon aus, dass es zu einer Einigung kommen wird. Yahoo-Aktien stiegen um fast sieben Prozent, während Microsoft- Titel um 0,5 Prozent fielen. Jeder weitere Dollar pro Aktie beim Kaufpreis würde Microsoft etwa weitere 1,4 Milliarden Dollar kosten. Einige Aktionäre des Konzerns stellen daher die Fusion infrage. Microsoft-Chef Steve Ballmer erklärte am Donnerstag, dass zu den Alternativen auch ein feindlicher Übernahmeversuch sowie ein Fallenlassen des Gebots gehörten.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne

Beiträge zum Thema

Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

weiterTechnologie

Medizin-Nobelpreis für deutschen Krebsforscher  Artikel in Merkliste

06.10.2008, 15:13 UhrKrebsforscher Harald zur Hausen wird für seine Entdeckung des menschlichen Papillomavirus ausgezeichnet. Foto: dpa

Der erste Tag der diesjährigen Nobelpreis-Woche wurde zum Tag der Europäer. Mit der Vergabe des Medizin-Nobelpreises an den deutschen Krebsspezialisten Harald zur Hausen und die französischen Aids-Forscher Francoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier geht die oft ausgezeichnete US-Forschung erstmals seit vielen Jahren leer aus. Wobei das Nobel-Komitee auch noch in einem europäisch-amerikanischen Forschungsstreit klar Stellung bezog. Artikel


Anzeige