0 Bewertungen
18.07.2007 
Gewinnrückgang

Kraft-Abspaltung zieht Altria nach unten

Der US-Tabakkonzern Altria hat unter anderem wegen der Abspaltung von Kraft Foods einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Auch die teilweise Verlagerung der Produktion nach Auropa machte dem Unternehmen zu schaffen.

HB CHICAGO. Für das zweite Quartal gab der Mutterkonzern von Philip Morris am Mittwoch vor Börseneröffnung einen Gewinn von 2,22 Mrd. Dollar nach 2,71 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Der Gewinn je Aktie betrug dabei ohne Sonderposten 1,15 Dollar, während von Reuters befragte Analysten 1,13 Dollar erwartet hatten. Der Umsatz ohne Verbrauchssteuern lag in den drei Monaten bei 9,80 Mrd. Dollar. Analysten hatten mit 9,82 Mrd. Dollar gerechnet.

Neben der Abspaltung von Kraft litt Altria auch unter den Kosten für die Schließung einer Zigarettenfabrik im US-Bundesstaat North Carolina. Das Unternehmen mit Sitz in New York vertreibt seine Zigaretten in den USA über die Philip Morris USA und im Ausland über die Philip Morris International.

Altria hatte im Juni angekündigt, dass in den USA keine Zigaretten mehr für den Weltmarkt produziert werden sollen. Bis Ende 2010 soll ein Werk in Cabarrus (North Carolina) mit 2500 Beschäftigten geschlossen werden. Die Herstellung von Zigaretten, die für den Markt außerhalb der USA bestimmt sind, bislang aber noch im Inland gefertigt werden, solle zum dritten Quartal 2008 nach Europa verlagert werden. Dabei geht es um ein Produktionsvolumen von 57 Milliarden Zigaretten. An der Wall Street wird eine Trennung der amerikanischen Zigarettensparte Philip Morris USA und der Philip Morris International in diesem Jahr für möglich gehalten.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige

Weitere Beiträge aus dem Ressort

Anzeige

weiterKöpfe

Segler auf rauer See  Artikel in Merkliste

Dem Hobby-Segler Richard Syron bläst der Wind oft rau ins Gesicht. Beruflich lief es für den Freddie-Mac-Chef bisher besser: Doch seit Ausbruch der Subprime-Krise steuert sein Unternehmen durch schwere Gewässer und "Kapitän Syron" wird öffentlich kritisiert. Vor allem, weil er ein ungewöhnlich hohes Gehalt bezieht. Artikel


Anzeige