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 HANDELSBLATT, Sonntag, 4. November 2007, 14:04 Uhr
Absatz wuchs zuletzt langsamer

BMW erwartet vom 1er Coupe keine großen Sprünge

Der Autokonzern BMW erhofft sich vom neuen Modell des 1er Coupé keinen großen Absatzschub.


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BMW erweitert die 1er-Baureihe um ein Coupé und ein Cabrio.
Bild vergrößernBMW erweitert die 1er-Baureihe um ein Coupé und ein Cabrio.

DÜSSELDORF. Nach internen Planungen erwartet der bayerische Autobauer für die Ende des Monats startende dritte Variante des BMW-Einstiegsmodells ein jährliches Verkaufsvolumen von weltweit gut 20 000 Einheiten, wie das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen erfuhr. Das neue Modell für die Bayern nur ein größeres Nischenprodukt. Ein BMW-Sprecher sagte, dass das Unternehmen traditionell seine Absatzpläne für einzelne Modelle nicht offenlege. Die Bayern sehen vor allem auf dem US-Markt für das sportliche Modell 135i Coupé Chancen, das als erste 1er-Variante auf dem wichtigsten Automarkt der Welt starten wird.

Die anfangs skeptisch betrachtete gesamte 1er BMW-Modellreihe, deren vierte Variante im Frühjahr 2008 mit dem Cabrio folgen wird, ist inzwischen eine der wichtigsten Wachstumsträger bei der Marke mit dem blau-weißen Propeller im Emblem. Die Bayern gehen davon aus, dass der Gesamtabsatz der im September 2004 gestarteten Baureihe bis Ende des Jahres die Schwelle von einer halben Million Fahrzeugen überschreiten werde. Bereits Ende Oktober liege die Zahl bei 470 000 Einheiten, heißt es in Unternehmenskreisen.


BMW
Chart: BMW
Analystenmeinung

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Audi
BAY.MOTOREN WERKE AG ST
Chart: BAY.MOTOREN WERKE AG ST
Analystenmeinung


Die neuen BMW-Modelle wie die Cabrio- und Coupé-Versionen des Einser sollen Schwung in den zuletzt langsamer wachsenden Absatz bringen. BMW will seinen Absatz von zuletzt 1,37 Millionen Autos bis 2012 auf 1,8 Millionen Autos steigern. Damit wollen die Münchener auch die aggressiven Pläne der VW-Tochter Audi kontern, die 1,5 Millionen Autos bis 2015 produzieren will.

Derzeit verkauft Audi rund eine Million Fahrzeuge. Die weitere Auffächerung der Modellreihen ist ein weiterer Mosaikstein in der von BMW-Chef Norbert Reithofer angestrebten strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. Mit einem Effizienzsteigerungsprogramm, zahlreichen neuen Modellen und vermehrten Kooperationen will das Management BMW in den nächsten Jahren wieder stärker auf Rendite trimmen.


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