HB FRANKFURT. Der Autobauer BMW
will sein Händlernetz in China ausbauen. In diesem Jahr sollen
zu den bestehenden Händlern weitere 30 hinzukommen, kündigte
Karl-Heinz Schmid, Präsident von BMW China, in einem am Samstag
veröffentlichten Interview mit der Fachzeitschrift Automotive
News Europe (ANE) an. „Wir wollen mehr in die zweit- und
drittrangigen Städte gehen und zugleich in den erstrangigen
wachsen“, sagte Schmid.
Bereits im vergangenen Jahr hatte BMW die Zahl der
Vertragspartner laut ANE um 20 auf 70 per Ende 2007 aufgestockt.
Zugleich will Schmid den Service für Käufer und Bestandskunden
verbessern. „Einer unser Kernpunkte ist der Kundenservice“,
sagte Schmid. China ist für BMW wie auch für andere deutsche
Autobauer der am schnellsten wachsende Markt.
Zudem will der bayerische Autohersteller noch in diesem Jahr
über den Bau eines Elektroautos entscheiden. Da die Zahl der
Großstädte und Ballungsräume mit mehr als zehn Millionen
Einwohnern in naher Zukunft zunehmen werde, könnten Elektroautos
eine gute Lösung für kurze Strecken sein, zitierte die
Zeitschrift Friedrich Eichiner, BMW-Vorstand für Konzern- und
Markenentwicklung.