Der Volkswagen
-Konzern will sein Engagement in den USA verstärken. Eigens für den dortigen Markt will VW
ein Passat-Pendant entwickeln. Dafür wird jenseits des Atlantiks laut Medienbericht auch ein neues Werk gebaut.
HB WOLFSBURG. Der VW
-Konzern habe die Pläne für den Bau des Werkes in den USA weitgehend abgeschlossen; von 2010 an sollen in der Fabrik jährlich 250 000 Autos vom Band rollen, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". VW
-Sprecher Andreas Meurer sagte der Nachrichtenagentur dpa, vorgesehen sei die Fertigung eines "eigens für die USA entwickelten Autos in der Größe eines Passat". Einen Namen für die Mittelklasse-Limousine gebe es noch nicht.
Nach Informationen des "Spiegel" soll das Auto mindestens 3 000 Dollar günstiger sein als die derzeit angebotene Passat-Variante. Verzichtet werden solle auf einige technische Feinheiten wie eine aufwändige Hinterachse. Endgültig entscheiden über das Werk wolle der VW
-Aufsichtsrat im Juli. Nach Angaben von Meurer sind als Standorte noch drei US-Bundesstaaten - Alabama, Tennessee und Michigan - in der Auswahl.

