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26.01.2005 
Hoffnung für deutsches Transrapid-Konsortium auf Milliardenauftrag

China mit neuer Magnetschwebebahn-Strecke

von Andreas Hoffbauer, Peking

Das deutsche Transrapid-Konsortium kann sich Hoffnung auf einen Großauftrag in China machen.

Nach der Strecke zwischen dem Flughafen Pudong und Hangzhou hoffen Siemens und Thyssen-Krupp auch auf den Zuschlag für die neue Strecke. Foto: dpa

Nach der Strecke zwischen dem Flughafen Pudong und Hangzhou hoffen Siemens und Thyssen-Krupp auch auf den Zuschlag für die neue Strecke. Foto: dpa

PEKING. Nach einem Bericht der „Hangzhou Daily“ wird die Regierung in Peking für eine neue Verbindung zwischen der Millionenmetropole Schanghai und der Provinzhauptstadt Hangzhou die deutsche Magnetschwebetechnik verwenden. Das Projekt wird mit drei Mrd. Euro veranschlagt.

Das Konsortium aus Siemens und Thyssen-Krupp hat bereits die erste Magnetschwebebahn in Schanghai gebaut. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte sich bei seinem China-Besuch im September für das deutsche Konsortium stark gemacht.

Die zuständige Nationale Entwicklungs- und Reformkommission in Peking dementierte jedoch am Abend den Bericht. "Eine endgültige Genehmigung ist noch nicht gefallen“, so ein Sprecher. Erstaunlicherweise hatte zuvor die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua die Entscheidung ebenfalls verbeitet.

Der Bau der 170 Kilometer langen Strecke soll danach bereits dieses Jahr beginnen, fahren soll der bis zu 450 Kilometer schnelle Zug ab 2009 – rechtzeitig zur Weltausstellung in Schanghai im Jahr 2010. Wie die Zeitung aus Hangzhou weiter meldet, soll die Entscheidung für die Magnetschwebetechnik gefallen sein. Damit wäre die französische Alstom-Gruppe aus dem Rennen, die den schienengeführten TGV anbietet. Möglich wäre noch eine neue Schwebebahn der Central Japan Railway, die aber noch in der Entwicklung ist.

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