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19.09.2007 
Klage auf Schadensersatz

Daimler-Chrysler: Kerkorian scheitert endgültig

US-Milliardär Kirk Kerkorian ist mit der Schadensersatzklage gegen Daimler-Chrysler endgültig gescheitert. Ein US-Berufungsgericht lehnte es ab, die Klage um die Fusion von Daimler-Benz und Chrysler im Jahr 1998 neu zu verhandeln.

Der US-Investor Kirk Kerkorian im Jahr 1995. Foto: ArchivLupe

Der US-Investor Kirk Kerkorian im Jahr 1995. Foto: Archiv

HB DOVER/USA. Kerkorian scheiterte damit mit seiner Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil. Das 3. US-Berufungsgericht sah keine Rechtsfehler in der im Jahr 2005 ergangenen Entscheidung des Bezirksrichters. Kerkorian, dessen Firma Tracinda 1998 größter Einzelaktionär von Chrysler war, warf dem deutschen Autobauer vor, er sei über die Hintergründe der Fusion getäuscht worden.

Inzwischen hält Daimler-Chrysler nur noch 19,9 Prozent an dem US-Autobauer. Die Mehrheit der Anteile hatte der Finanzinvestor Cerberus übernommen. Der deutsche Konzern will sich am 4. Oktober auf seiner Hauptversammlung in Berlin in Daimler AG umbenennen.

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