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04.10.2007 
Mercedes Car Group

Der Stern steigt

Pünktlich zur heutigen Hauptversammlung des Mutterkonzerns Daimler-Chrysler kann die Mercedes Car Group einen Absatzrekord vermelden. Ganz besonders glänzt ein sehr kleines Modell. Dennoch ist auf der Veranstaltung mit einer heißen Diskussion zu rechnen.

Der Mercedesstern erscheint bei einer Ausstellung  in voller Größe auf der Frontpartie eines SL 350. Die Mercedes Car Group meldet einen Absatzrekord. Foto: dpaLupe

Der Mercedesstern erscheint bei einer Ausstellung in voller Größe auf der Frontpartie eines SL 350. Die Mercedes Car Group meldet einen Absatzrekord. Foto: dpa

HB STUTTGART. Zum offiziellen Ende der Ära Daimler-Chrysler trumpft die Mercedes-Gruppe mit einem Rekordabsatz auf. Die Mercedes Car Group mit den Marken Mercedes-Benz, Maybach und Smart meldete für September und für die ersten neun Monate des Jahres Bestwerte bei den weltweiten Verkäufen. Sie verkaufte 124 600 Fahrzeuge, und damit gut sieben Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Unterstützt wurde das Wachstum durch ein Absatzplus von mehr als elf Prozent beim Zweisitzer Smart. Bei der wichtigsten Konzernmarke Mercedes-Benz erreichte der Autobauer mit einem Plus von gut sieben Prozent ebenfalls eine Rekordmarke. Besonders beliebt waren die Wagen in den USA, wo der Absatz um 13 Prozent zulegte. In den ersten drei Quartalen stiegen die Auslieferungen um knapp ein Prozent auf 942 300 (Vorjahr: 934 200) Einheiten.

Im Handel werden die Absatzzahlen positiv aufgenommen. „Sowohl die Zahlen für Mercedes-Benz als auch Smart sehen auf den ersten Blick erfreulich aus“, sagt ein Händler.

Nach der Trennung vom US-Autobauer Chrysler sollen die Aktionäre auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung die Umbenennung in Daimler beschließen. Bei der Veranstaltung in Berlin wird mit intensiven Diskussionen über den geplanten Namen Daimler AG gerechnet, da eine Gruppe von Anteilseignern den Namen von Autopionier Carl Benz vermisst.

Der Finanzinvestor Cerberus hatte 80,1 Prozent an dem US-Autobauer Chrysler für rund 5,5 Milliarden Euro übernommen. Die restlichen 19,9 Prozent bleiben bei den Stuttgartern. Die „Ehe im Himmel“, wie der frühere Vorstandschef Jürgen Schrempp den Zusammenschluss von Daimler-Benz und Chrysler einst nannte, war 1998 geschlossenen worden und hatte neun Jahre gehalten.

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