| HANDELSBLATT, Dienstag, 11. Dezember 2007, 16:35 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Personalabbau und Reorganisation | ||||||||||||||||||||||||
Novartis sucht neue Struktur für Pharma | ||||||||||||||||||||||||
Von Siegfried Hofmann | ||||||||||||||||||||||||
Novartis plant offenbar größere Umstrukturierungen. Durch Personalabbau und eine Reorganisation des operativen Geschäfts will der Baseler Konzern Kosten senken und Entscheidungsstrukturen vereinfachen. Hintergrund ist eine akute Wachstumsdelle im Pharmageschäft. | ||||||||||||||||||||||||
FRANKFURT. Der Pharmakonzern Novartis Der Baseler Konzern reiht sich damit unter die zahlreichen Pharmakonzernen ein, die derzeit versuchen, ihre Organisation neu zu ordnen. Seit Ende 2005 haben die Topunternehmen der Branche bereits Sparprogramme auf den Weg gebracht, die zusammen auf den Abbau von rund 50 000 Arbeitsplätzen hinauslaufen. Zuletzt hatte der US-Pharmahersteller Bristol Unternehmenskenner gehen davon aus, dass die Einschnitte bei Novartis "Wir schauen uns den gesamten Konzern an mit dem Ziel, die Entscheidungs-Strukturen zu vereinfachen“, sagte Vasella im Oktober. "Außerdem sehen wir erhebliche Möglichkeiten zur Kostensenkung im Bereich Beschaffung und IT-Infrastruktur.“ Im Gespräch mit dem Wall Street Journal kündigte Vasella jetzt an, dass die einzelnen Sparten des Konzerns künftig nicht mehr als sechs Hierarchie-Stufen haben sollten. Derzeit ist Novartis Aus den Ertragszahlen des Pharmariesen sind entsprechende Schwächen nur teilweise herauszulesen. Mit einem Pro-Kopf-Umsatz von 415 000 Dollar (2006) und einer operativen Umsatzrendite von zuletzt rund 29 Prozent in der Pharmasparte bewegt sich Novartis Die operative Rendite des Gesamtkonzerns von zuletzt etwa 23 Prozent lässt sich mit reinrassigen Pharmaherstellern nur schwer vergleichen, da Novartis Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ein Trend in der Branche | ||||||||||||||||||||||||
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