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16.01.2007 
Alternative Energie

Deutsche Windkraft-Industrie boomt weiter

Die Windkrafthersteller sind selber vom Ergebnis ihrer Studie überrascht. Dank eines weltweiten Windkraft-Booms haben die deutschen Hersteller ihre Umsätze im vergangenen Jahr erneut gesteigert. Das führende Windenergie-Land liegt nach wie vor im Osten Deutschlands.

HB BERLIN. „2006 war ein überraschend gutes Jahr“, sagte der Präsident des Bundesverbands Windenergie (BWI), Peter Ahmels, am Dienstag in Berlin. In Deutschland seien im vergangenen Jahr rund 2,9 Mrd. Euro in neue Windparks investiert und 1 208 Windräder mit 2 233 Megawatt Leistung neu aufgebaut worden. Gegenüber 2005 entspreche dies einem Wachstum von 23,5 Prozent.

Nach einer Statistik des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) waren Ende 2006 in Deutschland insgesamt 18 685 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 20 622 Megawatt installiert. Den größten Zuwachs hätten die Bundesländer Brandenburg (509 Megawatt), Niedersachsen (378 Megawatt), Sachen-Anhalt (340 Megawatt) und Rheinland-Pfalz (182 Megawatt) verzeichnet, erklärte DEWI-Geschäftsführer Jens-Peter Molly. Mit einem Anteil von 37,5 Prozent am Nettostromverbrauch sei Sachen-Anhalt aber weiterhin das führende Windenergie-Land.

Mit einer Stromproduktion von insgesamt 30,6 Mrd. Kilowattstunden hätten die Betreiber 2006 einen neuen Rekord erzielt, erklärte Ahmels. Die Windenergie decke damit bereits 5,7 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. „Deutschland wird das 12,5-Prozent-Ziel für erneuerbare Energien am Stromverbrauch bis 2010 erreichen“, zeigte sich Ahmels angesichts dieser Zahlen optimistisch.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Deutsche Firmen produzieren 15 Prozent aller Anlagen

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