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26.09.2007 
Einigung erzielt

Streik bei General Motors beendet

Der zweitägige Streik beim US-Autokonzern General Motors ist beendet. Der Opel-Mutterkonzern und die mächtige Autogewerkschaft UAW gaben bekannt, sie hätten sich auf einen vorläufigen Tarifvertrag geeinigt. Offiziell wurden keine Details bekannt gegeben – Aus Verhandlungskreisen hieß es, GM habe sich in einem zentralen Punkt durchsetzen können.

Die Streikplakate vor den Werken von General Motors dürften verschwinden: Der Opel-Mutterkonzern und die Gewerkschaft UAW haben sich auf einen vorläufigen Tarifvertrag geeinigt. Lupe

Die Streikplakate vor den Werken von General Motors dürften verschwinden: Der Opel-Mutterkonzern und die Gewerkschaft UAW haben sich auf einen vorläufigen Tarifvertrag geeinigt.

HB DETROIT. Der UAW-Chef, Ron Gettelfinger, gab sich am Mittwoch optimistisch, dass die Mitglieder der Vereinbarung mit GM in den nächsten Tagen zustimmen werden.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen übernimmt die Gewerkschaft die Verantwortung für die milliardenschwere Gesundheitsfürsorge von ehemaligen GM-Mitarbeitern. Der Autokonzern hatte sich für die Gründung eines Gesundheitsfonds stark gemacht, um rund 51 Mrd. Dollar (36,1 Mrd. Euro) an Kosten aus den Büchern zu tilgen. Der Konzern muss fast 339 000 Rentner und überlebende Angehörige versorgen.

Ein weiterer Punkt der Vereinbarung sind den Angaben zufolge Bonuszahlungen für die Beschäftigen. Die rund 73 000 UAW-Mitglieder, die für GM arbeiten, hatten ab Montag die Arbeit niedergelegt. Der Vertrag muss noch den lokalen UAW-Führern vorgelegt und anschließend von den Gewerkschaftsmitgliedern bei GM abgesegnet werden.

GM verhandelt seit zehn Wochen mit den Gewerkschaften über eine Senkung der Lohnnebenkosten, die nach Angaben des US-Autobauers deutlich über denen der japanischen Konkurrenz liegen. Die Arbeitnehmervertreter forderten zuletzt Arbeitsplatzgarantien. GM steckt mitten in einer Sanierung, der in Nordamerika Zehntausende Arbeitsplätze zum Opfer fallen.

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