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05.05.2008 
318 000 Neuzulassungen im April

Erholung am deutschen Automarkt in Sicht

Auf dem zuletzt schwachen deutschen Automarkt mehren sich die Anzeichen für eine Erholung. Der Verband der Automobilindustrie führt dies auf die sinkende Arbeitslosigkeit und ein besseres Konumklima zurück. Die Neuzulassungen legten im April um ein Fünftel auf 318 000 Fahrzeuge zu.

HB HAMBURG. Das sei das höchste April-Absatzvolumen in den letzten acht Jahren gewesen, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag mit. Seit Jahresbeginn legten die Neuregistrierungen damit um gut sieben Prozent zu. Allerdings hatte der April diesmal drei Arbeitstage mehr als vor Jahresfrist.

Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich März/April 2008 zum gleichen Vorjahreszeitraum fiel der Zuwachs mit einem Prozent mager aus. Entsprechend vorsichtig äußerte sich die Branche. „Dies lässt auf eine stabileren Jahresverlauf als 2007 hoffen, auch wenn eine durchgreifende Markterholung sich bislang noch nicht abzeichnet“, betonte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Im Vorjahr hatte die höhere Mehrwertsteuer viele potenzielle Käufer vom Neuwagenkauf abgeschreckt. 2007 registrierte die Branche deshalb das schwächste Jahr seit der Wiedervereinigung.

Die leichte Erholung in diesem Jahr führt der VDA auf die sinkende Arbeitslosigkeit und das bessere Konsumklima zurück. Zudem habe das steigende Angebot an sparsamen und umweltschonenderen Fahrzeugen die Nachfrage belebt.


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Auch die Privatnachfrage kommt langsam in Fahrt. An Privatkäufer gingen nach Angaben des Importeursverbandes VDIK im bisherigen Jahresverlauf 70 000 Einheiten, damit sei der starke Einbruch des Vorjahres zu einem großen Teil aufgeholt worden.

„Diese Zahlen machen deutlich, dass weiteres Wachstum nur durch eine Steigerung der privaten Zulassungen erreicht werden kann“, sagte VDIK-Präsident Volker Lange. Er forderte die Bundesregierung auf, Anreize zum Umstieg auf abgas- und verbrauchsärmere Fahrzeuge zu schaffen. Die bekanntgewordenen Modelle zur Umstellung der Kfz-Steuer auf den CO2-Ausstoß ließen befürchten, dass ein Austausch alter gegen neuer Fahrzeuge eher behindert als gefördert werden könnte. Aus Regierungskreisen war bekanntgeworden, dass Halter älterer Autos entgegen den Forderungen der Automobilindustrie bei der Umgestaltung der Kfz-Steuer nicht stärker belastet werden sollen.


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