| HANDELSBLATT, Donnerstag, 27. März 2008, 13:46 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||
Teurer als erwartet | ||||||||||||||||||||||||||||||
Aus für den Transrapid | ||||||||||||||||||||||||||||||
Die Transrapid-Strecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen wird wegen drastischer Kostensteigerungen nicht gebaut. Das teilte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) nach einen Krisentreffen in Berlin mit. Zuvor hatten Industrievertreter den Politikern eröffnet, wie viel teurer das Projekt werden sollte. | ||||||||||||||||||||||||||||||
HB BERLIN. Am Vormittag hatte im Berliner Verkehrsministerium eine Krisensitzung statt gefunden, an welcher der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU), Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und führende Vertreter der beteiligten Industrieunternehmen teilnahmen. Anschließend sagte Tiefensee, neuere Berechnungen hätten ergeben, dass der bisher vorgesehene Kostenrahmen von 1,85 Mrd. Euro deutlich überstiegen werde. Die Industrie habe in dem Gespräch die Kosten auf bis zu 3,4 Mrd. Euro beziffert. Der Bund sei jedoch nicht bereit, den vorgesehenen Finanzierungsanteil aufzustocken. Schon die Finanzierung der 1,85 Mrd. Euro wären nur unter größten Anstrengungen aller Beteiligten zu realisieren gewesen. Der Bund hat für den Transrapid Mit dem Münchener Vorhaben sind die letzten Pläne für ein Pilotprojekt für die Magnetschwebetechnik in Deutschland gescheitert. Tiefensee sieht jedoch weiter Chancen für die Technologie. Eine Realisierung in anderen Ländern halte er für möglich. Der Verkehrsminister begrüßte die Versicherung der Industrievertreter, die Transrapid "Wir vertrauen auf das Konzept und entwickeln es weiter", sagte eine Thyssen-Krupp Lesen Sie weiter auf Seite 2: Weltweit gibt es nur eine kommerziell genutzte Magnetbahn | ||||||||||||||||||||||||||||||
|
| |||
| |||
|
MEHR ARTIKEL AUS DER RUBRIK: |
| Ford plant milliardenschweren Wertpapierverkauf |
|
| Henkel will US-Beteiligung Ecolab abstoßen |
|
| Ex-Boeing-Tochter wird Airbus-Partner für A350 |
|
| „Westeuropa ist für uns noch kein reifer Markt“ |
|
| Rohstoffpreise belasten Daimler deutlich stärker |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Abo | Bücher | Veranstaltungen | Webtipps |
|
| ©
Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH - Economy.One 2008 Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr. Bitte beachten Sie auch folgende Nutzungshinweise,die Datenschutzerklärung und das Impressum. |
|









