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24.11.2007 
VW-Betriebsrat klagt

Porsche-Streit geht vor Gericht

Der Streit um die Mitbestimmung des VW-Betriebsrats in einer gemeinsamen Porsche-Holding soll laut Medienberichten endgültig vor Gericht entschieden werden. Demnach versucht der VW-Betriebsrat, die bisher geltende Mitbestimmungsvereinbarung komplett zu kippen.

Der VW-Betriebsrat ist mit seiner Rolle in der Porsche-Holding nicht zufrieden. Foto: dpaLupe

Der VW-Betriebsrat ist mit seiner Rolle in der Porsche-Holding nicht zufrieden. Foto: dpa

HB MÜNCHEN. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtet, reichten die Wolfsburger am Donnerstag beim Arbeitsgericht Stuttgart eine Klage gegen ihren Großaktionär ein und leiteten damit ein Hauptsacheverfahren ein. Mit dem juristischen Vorstoß wolle VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh die Mitbestimmungsvereinbarung der Porsche-Holding kippen und anschließend neu verhandeln. Die Regelung sieht vor, dass die Arbeitnehmervertreter von VW und Porsche nach einer Übernahme trotz unterschiedlicher Beschäftigtenzahl gleichgestellt werden.

In der Klageschrift berufen sich die VW-Betriebsräte laut „Focus“ auf ein Gutachten, das die IG Metall beim Oldenburger Professor Thomas Blanke in Auftrag gegeben habe. Der Arbeitsrechtler komme zu dem Schluss, dass Porsche VW schon jetzt beherrsche und die Wolfsburger an den Verhandlungen zur Mitbestimmung hätte beteiligen müssen.

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