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04.03.2008 
Erstes Halbjahr

VW-Beteiligung treibt Porsche-Gewinn

Schon vor der beabsichtigten Mehrheitsübernahme von Volkswagen profitiert Porsche kräftig von seiner Beteiligung an dem Autobauer. Eine knappe halbe Milliarde des Gewinns im ersten Halbjahr stammt von dem Wolfsburger Konzern. Einen noch größeren Teil brachten Kurssicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit dem Erwerb von VW-Anteilen ein.

Porsche legt zu - Wolfsburg sei dank. Foto dpa Lupe

Porsche legt zu - Wolfsburg sei dank. Foto dpa

HB FRANKFURT. Der Stuttgarter Sportwagenbauer fuhr in seinem ersten Halbjahr (per 31. Januar) 2007/08 einen Überschuss von 1,3 Mrd. Euro ein, wie Porsche am Dienstag mitteilte. Vor Jahresfrist standen unter dem Strich noch gut 400 Mill. Euro weniger. Vor Steuern stieg der Gewinn auf 1,66 Mrd. Euro, auf vergleichbarer Basis seien ein Jahr zuvor 1,34 Mrd. verdient worden.

Die Vorjahres-Kennziffer wurde revidiert und liegt um rund 250 Mill. unter den ursprünglichen Angaben. Sie enthalte das anteilige VW-Ergebnis des vierten Quartals 2006 von 272 Mill. Euro und sei bereinigt um den Effekt der Neubewertung des VW-Anteils, der um 521 Mill. Euro zugeschrieben worden war. Kurssicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit dem Erwerb von VW-Anteilen hätten im ersten Halbjahr 2007/08 850 (Vorjahr: 791) Mill. Euro zum Gewinn beigetragen. Von VW habe sich Porsche - entsprechend dem 22,5-prozentigen Anteil - 484 (275) Mill. Euro Gewinn zugerechnet.

Am Montag hatte der Porsche-Aufsichtsrat grünes Licht für den Erwerb der Mehrheit an VW gegeben.

Der operative Gewinn, in den die Finanz- und Beteiligungsergebnisse nicht einfließen, habe sich im Einklang mit den gestiegenen Umsatz- und Absatzzahlen entwickelt, erklärte Porsche. Der Umsatz stieg zwischen August und Januar um 14 Prozent auf 3,49 Mrd. Euro, Porsche setzte in der Zeit 46 736 (39 265) Sport- und Geländewagen ab.

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