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11.07.2007 
ma 2007 Radio II

Hördauer auf unverändert hohem Niveau

Mit den Eckdaten der Radionutzung aus der Media-Analyse ma 2007 Radio II veröffentlicht die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse erste Richtwerte zum Radiokonsum in Deutschland. Erfreuliches Ergebnis: Die 14-29-Jährigen höhren wieder mehr Radio.

Unverändert hören vier von fünf Deutschen ab 14 Jahre (79,4 Prozent) an einem durchschnittlichen Tag Radio (Tagesreichweite). Dabei heben sich die Berufstätigen mit 83,2 Prozent als die Gruppe mit stark überdurchschnittlicher Radionutzung hervor. Dies spiegelt sich auch bei der Betrachtung der Altersgruppen wider: besonders hoch ist die Tagesreichweite bei den 30- bis 59-Jährigen mit 82,9 Prozent. Das bei vielen Planern relevante Alterssegment der 14 bis 49-Jährigen erreicht eine Tagesreichweite von 79,2 Prozent.
Mit durchschnittlich täglich 200 Minuten liegt die Hördauer der Deutschen ab 14 Jahre auf unverändert hohem Niveau. Im Vergleich zur ma 2007 Radio I (März-Berichterstattung) zeigt die jüngere Altersgruppe der 14 bis 29-Jährigen einen deutlichen Hördauerzuwachs von zehn Minuten auf jetzt 158 Minuten. Dabei verweilt jeder Hörer rund eine Viertelstunde (13 Minuten) länger auf "seinem" Programm. Unabhängig davon nehmen die Berufstätigen mit 233 Minuten täglichem Radiohören wieder die Spitzenposition ein. Männer hören über den Tag gut 20 Minuten länger als Frauen (211 vs. 189 Minuten). Wie bei der Tagesreichweite schlägt sich auch die lange Hördauer der Berufstätigen in der Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen nieder. Sie hören mit 230 Minuten auch am längsten Radio. Im Alterssegment der 14- bis 49-Jährigen liegt die tägliche Hördauer mit 202 Minuten knapp über dem Bevölkerungsdurchschnitt.
Am 17. Juli 2007 ab 9:00 Uhr liegen die Daten der "ma 2007 Radio II" vollständig aufgeschlüsselt für alle Werbeträgerangebote vor. In zwei Wellen (vom 3. September - 17. Dezember 2006 und 07. Januar - 22. April 2007) führten fünf Marktforschungsinstitute insgesamt 64 504 repräsentative Interviews durch. Erstmals werden bei dieser ma die neu berechneten Bevölkerungszahlen des Statistischen Bundesamtes verwendet. Mit der Neuberechnung, die ein präziseres Bild der Bevölkerungsstruktur als bisher liefert, sind auch Veränderungen der demografischen Struktur der deutschen Wohnbevölkerung verbunden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.agma-mmc.de .
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