0 Bewertungen
23.02.2008 

Zudem lösen die Einzahlungen in die Direktversicherungen zum Teil gleichzeitig ein ganz anderes Problem: die bevorstehende Versorgungslücke im Alter. Immerhin droht gerade im Ruhestand immer mehr Menschen die Altersarmut. Zum einen steigt die gesetzliche Rente längst nicht mehr stark genug an, um die Preissteigerungen auszugleichen. Zudem haben die meisten Menschen sich in den vergangenen Jahrezehnten aber auf die gesetzliche Rente verlassen und daher kaum oder nur gering privat vorgesorgt.

Als wäre dies noch nicht genug, wurde die steuerliche Belastung der Altersvorsorge 2005 umgestellt. Seitdem ist ein immer höherer Anteil der späteren Auszahlung steuerpflichtig. Dabei gilt: Je später ein Ruheständler das Rentenalter erreicht, desto höher ist der Steuersatz.

Eine weitere lukrative Möglichkeit, auch noch im vorangeschrittenen Alter noch eine zusätzliche private Vorsorge aufzubauen, ist die Rürup-Rente. Auch bei dieser staatlich geförderten Vorsorge können die Berufstätigen bis zum Eintritt in den Ruhestand erhebliche Aufwendungen aus Steuerersparnissen finanzieren. Da die Regeln rund um die Rürup-Rente aber mitunter recht kompliziert sind, sollten man sich vorher ausführlich beraten lassen.

Wer sein Geld lieber in Anleihen, Aktien oder Fonds investiert, sollte auch hier die steuerlichen Änderungen stets verfolgen. Zwar gilt gerade bei Anlageentscheidungen noch immer, dassder steuerliche Aspekt zwar wichtig, aber nicht alleine entscheidend ist. Gerade die Abgeltungsteuer, die im kommenden Jahr in Kraft tritt, ändert mitunter die gesamte Strategie.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Warum vermögende Rentner von der Vorschrift profitieren.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiter Thema: Abgeltungsteuer

Dem Fiskus Paroli bieten 

05.02.2008

Von der Steuererklärung im Bierdeckelformat sind wir Deutschen weit entfernt. Trotz aller Wahlversprechen, Reformmaßnahmen und Absichtserklärungen der Politik gibt es für die Steuererklärung wieder mehr Formulare auszufüllen statt weniger. Ein Grund mehr, sich Durchblick im Steuerdickicht zu verschaffen. Quiz


weiterAnlegerakademie

Die Fieberkurven der Aktienmärkte  Artikel in Merkliste

19.07.2008Im Gegensatz zum Dow Jones ist der Dax ein Performance-Index, bei dem die Dividendenausschüttungen der Unternehmen bei der Kursberechnung berücksichtigt werden. Foto: dpa

Aktienindizes sind die Fieberkurven der Börsen. Ursprünglich sollten sie die Märkte transparenter machen - doch längst erfüllen Indizes noch eine weitere Aufgabe: Sie dienen Anlagestrategen als Basiswerte für Zertifikate oder börsengehandelte Indexfonds. Zwischen Barometer und Anlageprodukt - die beiden Gesichter von Dax und Dow. Artikel


Anzeige