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19.02.2008 
Investmentidee

Analysten vertrauen Qiagen

von Christian Schnell

Die Aktie gilt als durch und durch solides Papier - in einer ansonsten sturmerprobten Branche: Qiagen, ein im Technologieindex TecDax gelisteter Spezialist für die Aufbereitung von Nukleinsäure, ist für viele Analysten eine der wenigen, wenn nicht gar die einzige Konstante unter lauter hochspekulativen Werten. Eine Erfolgsgeschichte.

FRANKFURT. Eine Einschätzung, die sich nach überraschend guten Zahlen für 2007 und noch besseren für 2008 zuletzt noch verstärkte. Analyst Daniel Wendorff von der Commerzbank hat beispielsweise anschließend sein Kursziel für das niederländische Unternehmen, das seinen deutschen Sitz in Hilden bei Düsseldorf hat, von 25 auf 27 Euro nach oben geschraubt. Gestern kostete die Aktie knapp mehr als 14 Euro.

Zugute kommt Qiagen aus Sicht der Börsianer, dass das mittlerweile seit über zehn Jahren börsengelistete Unternehmen zwar der Biotech-Branche zugerechnet wird, jedoch mit vielen der sehr forschungsstarken, aber umsatzschwachen Firmen aus diesem Bereich nur wenig gemein hat. Qiagen entwickelt Produkte und Technologien zur Aufbereitung von Nukleinsäure. Die Erforschung der menschlichen DNA im Hinblick auf schwere Erkrankungen wie Krebs, Diabetes oder Arteriosklerose sind die bekanntesten Anwendungsbeispiele in der Praxis. Statt hoher Forschungsaufwendungen und spekulativer Zukunftsaussichten bietet Qiagen im Gegensatz zu anderen Unternehmen der Branche hohes Umsatzwachstum und solide Gewinne.


Tabelle  Infografik: Qiagen.


Das dürfte auch in Zukunft so sein, glauben Analysten. Daniel Wendorff hat beispielsweise in der vergangenen Woche seine Umsatzprognose für die Jahre 2008 bis 2011 um jeweils drei Prozent angehoben. Die Gewinnmarge für diesen Zeitraum erhöhte er um ein halbes bis 0,9 Prozent. Grund dafür sind eine Reihe neuer Produkte, die in dieser Zeit auf den Markt kommen.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Zusammenarbeit mit Stratec Biomedical steht vor Erweiterung.

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