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07.12.2007 
Prognose für 2008

Dresdner Bank optimistisch für Aktien und Rohstoffe

Die Dresdner Bank sieht den deutschen Aktienmarkt im kommenden Jahr trotz Finanzkrise, hohem Ölpreis und starkem Euro im Aufwind. Bis Ende 2008 trauen die Analysten dem Dax 8 300 bis 8 500 Punkte zu, wie die zum Allianz-Konzern gehörende Bank am Freitag mitteilte.

HB FRANKFURT. Zwar werde der Markt in der ersten Jahreshälfte stärker schwanken als in den vergangenen Jahren, was mit den wegen der Finanzkrise gestiegenen Risiken zusammenhänge. „Wir sehen gleichwohl gute Chancen für Aktien und Rohstoffe in der zweiten Jahreshälfte 2008“, sagte Herbert Berger, Leiter Kapitalmärkte. Vor allem Gold bleibe ein attraktives Investment.

Nicht ganz so rosig beurtilt Berger die Chancen für Anleger, die auf Sicherheit und damit auf festverzinsliche Papiere setzen. „Für die Anleihemärkte wird 2008 erneut ein schwieriges Jahr werden.“ Dabei sei vor allem die Entwicklung der Konjunktur in den USA entscheidend.

Allianz/Dresdner-Chefvolkswirt Michael Heise rechnet ungeachtet der sich abzeichnenden Konjunkturdelle in den Vereinigten Staaten mit einer stabilen Weltkonjunktur. Die deutsche Wirtschaft werde die Schwäche der US-Wirtschaft allerdings gut meistern können. Heise geht davon aus, dass sich der Konsum nach jahrelanger Schwäche 2008 als Konjunkturmotor erweisen könnte. „Das größte Risiko für die deutsche Wirtschaft ist der hohe Ölpreis, der die gerade beginnende Erholung des deutschen Konsumnachfrage noch einmal verzögern könnte."

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