Dass so ein Netzwerk deutliche Vorteile gegenüber den Mitbewerbern bringt, ist auf dem zyklisch verlaufenden Markt der Chemiebranche sehr vorteilhaft. Dopke hat die Aktie deshalb gerade erst von Halten auf Kaufen und sein Kursziel von 99 auf 108 Euro hoch gestuft.
Zusätzlich tragen das starke US-Geschäft sowie die währungsbedingten Zinsaufwendungen dort zum verbesserten Ergebnis bei. Ähnlich wie die BASF
hatten die US–Chemiekonzerne Dupont
und Celanese ihre Gewinnprognosen angehoben.
Als treibende Kraft
wirken sich auch die Gewinne des expandierenden asiatischen Marktes auf das Unternehmen aus. Kein anderer Markt erfährt in diesen Tagen so hohe Investitionen wie dieser. "Die BASF“,
so Dopke, "muss zwangsläufig auf dem asiatischen Markt agil sein, um sich als Spitzenchemieunternehmen behaupten zu können.“
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Und falls sich doch alles schlechter als erwartet entwickelt? Als Indikator kann Anlegern dann das Urteil von Lars Hettche vom Bankhaus Metzler dienen, dem derzeit größten Pessimisten unter den Analysten. Bei dessen Kursziel von nur 90,70 Euro hätten Anleger zumindest nichts verloren.

