Aber auch im nach wie vor bedeutendsten Markt in Deutschland sieht Hack Steigerungsmöglichkeiten. Grund dafür ist zum einen die im kommenden Jahr wohl nicht mehr ganz so rosige Konjunktur, die viele Mittelständler über neue Finanzierungsformen nachdenken lassen dürfte. Zum anderen lässt die geplante Unternehmenssteuerreform Mittelständlern genügend Spielraum, weil Sonderregelungen für Firmen mit Zinsausgaben von unter einer Million Euro pro Jahr gelten.
Insofern bietet die Grenke-Aktie, deren Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für das kommende Jahr inzwischen im einstelligen Bereich liegt – nach Einschätzung fast aller Analysten deutliches Steigerungspotenzial. Geht es nach Michael Gallagher von der Citigroup,
dann dürfte sich der Kurs vom aktuellen Niveau aus in den kommenden zwölf Monaten sogar mehr als verdoppeln. Das Kursziel des größten Optimisten liegt bei 45,20 Euro.
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Aber selbst das Kursziel des größten Pessimisten für die Grenke-Aktie bietet Potenzial für eine überdurchschnittliche Rendite. Guido Hoymann vom Bankhaus Metzler rät als einziger von neun Analysten zum Verkauf. Sein "fairer Wert“ für die Aktie liegt indes noch immer bei 23,60. Vom aktuellen Niveau aus würde das ein Steigerungspotenzial von fast 13 Prozent bedeuten.

