Nikkei-Schwergewicht Honda
stieg am Freitag um 3,7 Prozent, doch nach Börsenschluss gab das Unternehmen einen Einbruch des Nettogewinns um 86 Prozent bekannt, so dass mit einem zwischenzeitlichen Kursrückgang zu rechnen sei. Nach Ansicht von Analyst Matsumoto sei Toyota
vergleichsweise gut gegen Belastungsfaktoren - wie etwa steigende Stahlpreise oder eine Yen-Aufwertung - gewappnet. "Gerade Toyota
versteht es, solche Faktoren durch Kostensenkungen auszugleichen", sagt Matsumoto. Das Unternehmen verringere den Stahlanteil in seinen Fahrzeugen von Generation zu Generation. Toyota
sei in der Lage, 200 Mrd. Yen pro Jahr einzusparen.
Anleihen stehen unter Druck
Riskante Geschäfte
Seit Beginn der Subprime-Krise im vergangenen Juni deckten sich risikobereite Großinvestoren wie Hedge-Fonds mit japanischen Staatsanleihen ein, obwohl diese praktisch keine Zinsen bringen. Die Idee dahinter: Wenn die US-Wirtschaft in die Rezession rutscht, steigt der Yen und die Papiere sind automatisch mehr wert.
Enttäuscht
Derzeit sieht es so aus, als ob dieses Szenario nicht mehr funktioniert. „Die Investoren werfen die Anleihen daher in rauen Mengen auf den Markt“, sagt Analyst Atsushi Ito von Morgan Stanley. Die Rahmenbedingungen hätten sich komplett verändert.
Preissteigerungen
In Japan zeigen sich erste Anzeichen für Inflation. Die Notenbank könnte also die Zinsen in den kommenden Monaten erhöhen.

