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26.10.2007 
Investmentidee

Analysten vertrauen Pepsico

von Anette Kiefer

Pepsico hat es nicht leicht in diesen Tagen. Auch an der Börse steht der Konzern unter Druck – zu Unrecht, finden Analysten. Sie sagen dem Softdrinkhersteller ein hohes Gewinnwachstum voraus und stufen die Aktie daher als klaren Kauf ein. Die tägliche Investmentidee auf Handelsblatt.com.

Nach Vorlage der Quartalszahlen rutschte die Aktie von Pepsico ab. Foto: apLupe

Nach Vorlage der Quartalszahlen rutschte die Aktie von Pepsico ab. Foto: ap

STUTTGART. Die Limonadengetränke von Pepsico leiden unter einem zunehmend schlechten Image, weil sie Karies und Übergewicht fördern; seine Fruchtsäfte werden teurer, weil die Obstproduzenten höhere Preise fordern – und selbst das stille Wasser gerät jetzt in die Diskussion. Denn in liberalen US-Metropolen wie San Francisco oder New York laufen seit kurzem Kampagnen gegen Trinkwasser in Flaschen – weil das beim Abfüllen, Transport und bei der Plastikflaschenherstellung Energie und Rohstoffe verschwende und außerdem ohnehin aus den gleichen Quellen stamme wie Leitungswasser.

Nach Vorlage der Quartalszahlen rutschte die Aktie von Pepsico ab, obwohl die Bilanz besser ausgefallen war als erwartet.

„Die Investoren sagen sich vermutlich: Der Gewinn pro Aktie lag fast 20 Prozent höher, deshalb hätte die Firma ihre Gesamtjahresprognose anheben sollen“, sagt Rich Smith vom Finanz-Internetdienst The Motley Fool. „Dass sie das nicht getan haben, würde dann die Vermutung nahelegen, dass im kommenden Quartal der Gewinn schlechter ausfallen wird als erwartet.“ Neben Cola, Fruchtsäften und Limonade gehören auch der erfolgreiche Chipsproduzent Frito Lay und verschiedene Müslisorten zur Produktpalette.


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Doch die meisten Analysten halten diese Befürchtungen für übertrieben und den Kursverlust für eine Überreaktion. Noch immer raten 15 von 16 Banken zum Kauf der Titel, davon vergeben sechs das Besturteil „Starker Kauf“.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Pepsico will Coca-Cola auf den Fersen bleiben.

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