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20.03.2008 
Investmentidee des Tages

Demag Cranes überrascht Analysten positiv

von Kora-Cora Krause

Der Düsseldorfer Kranhersteller steigt in den MDax auf und will künftig die Segmente Hafentechnologie und Service ausbauen. Für Analysten ist das Unternehmen wegen voller Auftragsbücher und guter Wachstumsaussichten schon jetzt ein Schnäppchen. Und es gibt Anlass für weitere Kursphantasien.

FRANKFURT. Analysten bezeichnen die Aktie des Kranherstellers Demag Cranes als "Schnäppchen": Volle Auftragsbücher, gute Wachstumsaussichten und die geringe Anfälligkeit für Marktschwankungen sehen Experten als erfolgversprechend. "Bisher sind die Unternehmensbewertungen sehr vorsichtig ausgefallen. Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen weiterhin mit seinen Zahlen positiv überraschen wird", sagt Analyst Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank.

Das 200 Jahre alte Düsseldorfer Unternehmen erzielt fast die Hälfte des Umsatzes mit Industriekränen, doch auch die Segmente Hafentechnologie und Service-Dienstleistung gelten als Wachstumstreiber. Sie machen jeweils etwa 30 Prozent des Umsatzes aus.

Vor einem Jahr bewegte sich die Aktie noch zwischen 45 und 50 Euro bevor sie im letzten Sommer ausgelöst durch eine Gewinnwarnung in der Hafentechnologie überproportional verlor. Seither musste die Aktie über die Hälfte ihres Werts einbüßen. Wer aber im Januar Demag-Aktien zu ihrem Tiefstpreis um die 20 Euro kaufte, konnte innerhalb von zwei Monaten Gewinne von 50 Prozent einfahren. Einige Anleger haben die Chance genutzt - die Aktie fiel kürzlich wieder und befindet sich nun bei 25 Euro. Laut Experten sind aktuell weitere Kurssenkungen unwahrscheinlich. Die Dividende federe den Kurs ab. Zuletzt schüttete Demag Cranes 1,10 Euro an seine Aktionäre aus. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Dividendenzahlung um etwa 20 Prozent steigt.

Nach Ostern wird Demag Cranes in den deutschen Aktienindex für mittelgroße Unternehmen (MDax) aufgenommen. "Der Aufstieg in den MDax wird die Aktie mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken und sich positiv auf die Handelsaktivitäten auswirken", sagt Sebastian Ubert von der UBS.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Durch Serviceleistungen könnten Kursphantasien entstehen

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