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13.05.2008 
Umtauschanleihe

KfW will Telekom-Aktien loswerden

Die bundeseigene Bank KfW unternimmt einen weiteren Anlauf, einen Teil der noch in Staatsbesitz befindlichen Aktien der Deutschen Telekom zu privatisieren. Das Förderinstitut will eine Umtauschanleihe auf Telekom-Stammaktien mit einem Volumen von mindestens drei Mrd. Euro ausgeben, wie die KfW am Dienstag ankündigte.

Logo der Deutschen Telekom.Lupe

Logo der Deutschen Telekom.

HB DüSSELDORF. Noch halten Bund und staatliche Förderbank KfW 31,7 Prozent der T-Aktien. Doch sie wollen Anteile abstoßen. Am Dienstag platzierte die KfW eine Umtauschanleihe mit einem Volumen von bis zu 3,3 Mrd. Euro sowie einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Monat. Damit könnte sich der Staat von rund 200 Millionen T-Aktien trennen. Eine Rückzahlung in Aktien würde sich ab einem Kurs von 14,93 Euro für Anleger rechnen. Die Verzinsung soll 3,25 Prozent betragen. Nach Angaben eines Bankers stieß die Emission auf starke Nachfrage.

Schon einmal, im Jahr 2003, hat die KfW versucht, T-Aktien mit einer Anleihe über fünf Milliarden Euro unter das Volk zu bringen. Wenn die Anleihe im August fällig wird, dürfte jedoch kaum ein Anleger von seinem Recht Gebrauch machen, das eingesetzte Kapital in Telekom-Aktien zu tauschen. Der Kurs der T-Aktie hat sich zu schwach entwickelt. Ein Tausch würde sich erst ab einem Kurs von 17,53 Euro lohnen. Die KfW wird die Anleihe wohl nahezu voll zurückzahlen müssen.

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