| HANDELSBLATT, Freitag, 25. April 2008, 08:48 Uhr | ||||||||||||||||||||||||
Zinsspekulationen | ||||||||||||||||||||||||
Japans Staatsanleihen brechen ein | ||||||||||||||||||||||||
Die Kurse japanischer Staatsanleihen sind am Freitag dramatisch abgesackt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Marktes wurden die Futures für 15 Minuten vom Handel ausgesetzt.Für den Kursrutsch der Bonds gibt es zwei wesentliche Gründe. Einer davon ist die Europäische Zentralbank (EZB). | ||||||||||||||||||||||||
HB TOKIO. Investoren erklärten die Bond-Verkäufe mit zunehmenden Spekulationen, die japanische Notenbank (BOJ) könne die Zinsen im Laufe des Jahres anheben. Bislang waren viele Anleger von einer Zinssenkung ausgegangen. Grund für die Spekulationen seien „bessere Unternehmenszahlen aus den USA, die Erholung des US-Dollars und eine vorsichtige Rückkehr zum Aktienmarkt“, sagte Dwyfor Evans von State Street Global Markets. Auch Spekulationen über eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten dazu beigetragen. Die Terminkontrakte für Juni fielen im Verlauf auf bis zu 134,58 Stellen und lagen später 2,18 Punkte im Minus bei 134,87 Zähler. | ||||||||||||||||||||||||
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