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HANDELSBLATT, Montag, 3. März 2008, 10:12 Uhr
Börsen

Charttechnik signalisiert Dax-Kursrutsch

Von Ansgar Krekeler

Die Unsicherheit an der Frankfurter Börse will nicht weichen. Der schwache Dollar und die wachsenden Rezessionssorgen in den USA lasten auf den Kursen. Ungemach droht auch aus charttechnischer Sicht: Sollten die Jahrestiefststände nicht verteidigt werden, droht ein Kursrutsch.


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Bricht der Dax nach unten aus?
Bricht der Dax nach unten aus?

HB DÜSSELDORF. Der Deutsche Aktienindex (Dax) steht vor einem Ausbruch aus der Kursbandbreite der vergangenen Wochen, nachdem sich eine Patt-Situation zwischen Bullen und Bären ergeben hatte. Der Start ins Jahr fiel bekannt negativ aus. Mit dem Unterschreiten der Tiefststände des vierten Quartals 2007 bei 7 468 Punkten wurde Mitte Januar ein mittelfristiges Verkaufssignal ausgebildet, welches den deutschen Leitindex innerhalb weniger Handelstage um über 1 000 Punkte bis auf rund 6 400 Zähler nachgeben ließ.

Als sich herausstellte, dass die Kursverluste durch die Positionsauflösungen der Société Générale infolge der Kerviel-Affäre künstlich verstärkt worden waren, setzte am Tag danach eine starke Erholungsrally ein. Diese Bewegung setzte sich am Freitag, den 25. Januar fort, wobei an diesem zentralen Börsentag eine Dax-Future- Handelsspanne zwischen 6 760 und 7 048 Punkten zu verzeichnen war.


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Was folgte, war eine Seitwärtskonsolidierung. Dabei bewegten sich sämtliche Schlusskurse der vergangenen 24 Handelstage innerhalb der Trading-Range des 25. Januar. Zur Signalgenerierung orientieren wir uns aufgrund der unterschiedlichen Handelszeiten am Dax-Future, während sich die dargestellten Kursziele auf den Kassa-Dax beziehen.


Anleger erwarten für diese Woche fallende Kurse. So lautet das Ergebnis des Dax-Sentiments, einer Umfrage auf Handelsblatt.com in Zusammenarbeit mit der Postbank.» Dax-Sentiment auf Handelsblatt.com.
Hier können Sie sich für die » Erinnerungsmail eintragen,
wenn Sie bei der Umfrage mitmachen wollen.


Ein Ausbruch des Dax-Futures mit Schlusskursen über 7 048 Zählern wäre gleichbedeutend mit dem Überwinden des 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracements der Januar-Abwärtsbewegung. Das Mindestkursziel lässt sich durch das 50,0-Prozent-Retracement bei rund 7 250 Punkten definieren. Sollte auch dieses signifikant geknackt werden, ergäbe sich in der Bear-Markt-Rally weiterer Erholungsspielraum bis etwa 7 455 Punkte.

Der Autor ist Händler im Bereich Capital Markets der WGZ Bank.

Schließt der Dax-Future aber unter 6 760 Punkten, wird ein Verkaufssignal ausgebildet. In der Folge wäre ein schneller Rückschlag des Dax bis auf das Januar-Tief bei rund 6 400 Punkten wahrscheinlich, da erst ein doppelter charttechnischer Boden dem Markt ausreichend Stabilität für einen neuen Anlauf der Bullen geben würde. Sollten die Jahrestiefststände nicht nachhaltig verteidigt werden, drohen Anschlussverkäufe strategischer Investoren.


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Mit dem Sparen anzufangen, fällt vielen Bürgern schwer. Das Unterbewusstsein kann sich die weite Zukunft nicht vorstellen. Auch reagiert der Kopf in erster Linie emotional. Es gibt jedoch Wege, sich selbst ein Schnippchen zu schlagen.

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Oft sind es die kleinen Meldungen, die den größten Ärger machen. Diese Erfahrung könnte Ihnen, lieber Marcel Rohner, bald in den USA blühen. Vergangene Woche sorgte zunächst die Nachricht für Aufregung, einer Ihrer leitenden Angestellten, der UBS-Banker Martin Liechti, sei von amerikanischen Steuerfahndern festgesetzt und vernommen worden. Eine E-Mail an marcel.rohner@ubs.com.

Torsten Riecke

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