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08.12.2007 
Anlagetipps

Fallstricke für Oldtimer-Anleger

Wer mit seinem Oldtimer nicht nur Spass haben, sondern auch Geld verdienen will, muss auf mehr als nur PS, Baujahr und Aussehen achten. Ein paar Dinge, die renditebewusste Autofans beim Kauf nicht vernachlässigen sollten.

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Nebulöse Herkunft Beim Oldtimer-Kauf darf sich der Anleger nicht vom schönen Schein blenden lassen. Ganz wichtig: Die Herkunft des Fahrzeugs muss zweifellos feststehen, denn wer möchte schon mit einem Oldtimer unterwegs sein, dessen Fahrgestellnummer es mehrmals gibt. Experten raten auch, die Motornummer mit der Fahrgestellnummer zu vergleichen. Beide müssen zusammen passen. Bei der Überprüfung der Historie des Autos sollte ein Sachverständiger herangezogen werden. Das gibt die nötige Sicherheit beim Kauf. Der „gute Freund“, der schon mal einen Oldtimer gefahren hat, ist in dieser Hinsicht kein guter Ratgeber.

Teure Ersatzteile Wer in einen Oldtimer investiert sollte die Ersatzteilversorgungs-Lage seines Fahrzeugs genau unter die Lupe nehmen. Ein Oldtimer ist wertbeständiger, wenn er seine Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen kann. Eine betagte Karosse, die ihr Dasein wohlbehütet in der Garage verbringt, macht auf potenzielle Käufer keinen guten Eindruck. Zu den kostspieligen Oldtimer-Investments zählen beispielsweise der Kauf eines Ferraris oder Maseratis. In einem solchen Fall sollte sich der Investor darüber im Klaren sein, dass Ersatzteile mit sehr hohen Beträgen zu Buche schlagen.

Qualitätsmängel Nachträgliche „Restaurationsarbeiten“ können den Oldtimer-Kaufpreis schnell verdoppeln. Deshalb kommen nur gut gepflegte Wagen in Betracht. Die spätere Renditeaussicht darf dabei nicht alleinige Messlatte werden. Die Anlage hat ja auch einen besonders hohen Spaßfaktor.

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