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05.05.2008 

Doch langsam kriecht die Immobilien-Realität die Santa Monica Mountains herunter. Merritt ist nicht der einzige, der verkaufen will. Und der Abschwung der Preise geht gerade erst los. Im März sackte für das umgebende Ventura County der Mittelwert der erzielten Preise um 24 Prozent auf 430 000 Dollar, wie der Immobiliendienst Dataquick berichtet. Ganze 549 Objekte wurden verkauft, 45 Prozent weniger als im Vorjahr. Das ist noch drastischer als im kalifornischen Durchschnitt, wo die Verkäufe "nur" um 38,3 Prozent sanken - der stärkste Fall seit Beginn der Statistik in 1988.

Besserung ist nicht in Sicht, schätzt Marshall Prentice, President von Dataquick. Die explodierenden Zahlen der "Foreclosures", der Zwangsversteigerungen, selbst im noblen Ventura County machen ihn skeptisch. Knapp 37 Prozent der Verkäufe kamen erst als Zwangsverwertungen zustande - im Vorjahr waren es gerade 4,4 Prozent. "Potenzielle Käufer warten ab, ob es nicht noch billiger wird", sagt Prentice.

Die Verkäufer hoffen derweil, dass es wieder besser wird. Da möchte man vielleicht halt nicht auf dem Weg zur Arbeit immer dasselbe verzweifelte "Open House"-Schild am Straßenrand langsam vergilben sehen.

Stephanie Singer vom Maklerverband National Association of Realtors (NAR) will den Schilder-Streich von Thousand Oaks nicht zu hoch bewertet sehen. "Nur noch 14 Prozent der Verkäufe finden durch private Open-House-Events statt", erklärt sie auf Anfrage. "Die meisten Verkäufer suchen sich professionelle Verkaufshilfe."

Das will Robert Merritt jetzt auch. Aber nicht beim Makler. Er preist sein Haus erst einmal wieder auf den diversen Online-Immobilienmärkten an. Nur die Wochenenden, die will er sich jedenfalls nicht mehr um die Ohren hauen.

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