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HANDELSBLATT, Mittwoch, 28. November 2007, 09:31 Uhr
Interview

"Riester- und Rüruprente als Vorsorgebasis"

Riester-Rente, Aktien und dann vielleicht auch noch eine Rürup-Rente – der richtige Mix ist eine gute Basis für die private Altersvorsorge. Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment, erklärt, worauf dabei zu achten ist.


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Welche Form der privaten Altersvorsorge empfehlen Sie?

Grundstock der privaten Altersvorsorge sollte in jedem Fall die Riester-Rente sein. Je nach privater Situation führt sie zu Steuerersparnissen durch Sonderausgaben oder verschafft Vorteile durch die staatliche Zulage. Langfristig sind Aktien unbestritten die rentabelste Investmentform. Bei einem Anlagezeitraum von 30 Jahren gleichen sich vorübergehende Wertschwankungen tendenziell aus. Besonders interessant sind hierbei Riesterfondssparpläne, da hier die für die Altersvorsorge wichtigen Renditechancen ausgenutzt werden können. Möchte man darüber hinaus für das Alter sparen, stellt die Rürup-Rente eine weitere attraktive Alternative für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge dar.

Gibt es aus Ihrer Sicht einen Zeitpunkt, ab dem es zu spät für die Altersvorsorge ist?

Das hängt immer von dem gewählten Produkt ab. Die Riester-Rente kann man bis 54 Jahre abschließen. Wer mit reinen Aktienfonds spart, sollte einen Anlagehorizont von mindestens sieben Jahren wählen. Grundsätzlich sollte man so früh wie möglich anfangen, für das Alter zu vorzusorgen. So ist der Zinseszinseffekt am größten.


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Mit welchen Sicherungsmechanismen können Anleger ihr Kapital am besten absichern?

Bei der Riester-Rente besteht insofern eine sichere Mindestrendite, als dass der Anleger in jedem Fall seine Einzahlungen zurückerhält und dazu die staatlichen Zulagen. Grundsätzlich ist es wichtig, den Aktienanteil im Portfolio zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, je näher das Renteneintrittsalter rückt.

Wie sehen die jeweiligen Kostenstrukturen aus, wie die Renditeerwartungen?

Die Kosten hängen vom gewählten Fonds ab. In der Regel fällt ein Ausgabeaufschlag von drei bis fünf Prozent an. Hinsichtlich der Renditeerwartung bei der Riester-Rente muss man zwischen Versicherungen und Fonds unterscheiden. Fondslösungen können eine höhere Aktienquote fahren und somit langfristig mehr Rendite erzielen. Bei Riesterfonds wurden in den letzten fünf Jahren aufgrund der guten Börsenentwicklung jährlich bis zu 14 Prozent erzielt, jedoch sollte man langfristig mit einer durchschnittlichen Rendite von rund neun Prozent pro Jahr rechnen.

Die Fragen stellte Stephanie von Keudell.


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Oft sind es die kleinen Meldungen, die den größten Ärger machen. Diese Erfahrung könnte Ihnen, lieber Marcel Rohner, bald in den USA blühen. Vergangene Woche sorgte zunächst die Nachricht für Aufregung, einer Ihrer leitenden Angestellten, der UBS-Banker Martin Liechti, sei von amerikanischen Steuerfahndern festgesetzt und vernommen worden. Eine E-Mail an marcel.rohner@ubs.com.

Torsten Riecke

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