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HANDELSBLATT, Sonntag, 23. März 2008, 10:08 Uhr
Investment in Strategieindizes

Mehr als nur Dax-Investment

Von Thomas Meyer zu Drewer

Dax – mehr nicht. Das war vielleicht in den ersten Tagen der Anlagehorizont der Exchange Traded Funds (ETFs). Heute investieren die börsengehandelten Fonds auch in Strategieindizes auf den Dax und bieten so den Investoren neue Möglichkeiten der Risikoabsicherung. In Zeiten von Finanzkrisen und volatilen Börsen ein interessanter Aspekt.


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Indexfonds bieten mehr als nur ein Investment in Indizes. Foto: dpa
Bild vergrößernIndexfonds bieten mehr als nur ein Investment in Indizes. Foto: dpa

HB FRANKFURT. Die Kursentwicklungen an den Börsen gleichen seit Wochen einer Berg- und Talfahrt. Kursrücksetzer und schnelle Erholungen wechseln sich ab. Doch nicht nur die Schwankungsbreite an den Aktienmärkten hat zugenommen – mit der wachsenden Volatilität stieg auch die Nachfrage nach Exchange Traded Funds – kurz ETFs. Schon heute fließt in Europa ein erheblicher Teil der Gelder, die neu in Fonds investiert werden, in börsengehandelte Investmentfonds. Der Grund für den Boom liegt auf der Hand: Auf Grund der hohen Liquididät bieten ETFs den Investoren ein großes Maß an Flexibilität: Weil ein Kauf und Verkauf zu den üblichen Börsenhandelszeiten praktisch jederzeit möglich ist, können Investoren auch in unsicheren Zeiten zeitnah auf aktuelle Marktereignisse reagieren und ihr Anlagekapital schnell und einfach umschichten.

Dass institutionelle Investoren und private Anleger zunehmend auf ETFs setzen, hängt auch mit dem steigenden Angebot zusammen. Längst bieten ETFs nicht mehr nur die Möglichkeit, die Wertentwicklung großer Standardindizes nahezu eins zu eins abzubilden. ETFs auf Strategieindizes haben die Angebotspalette deutlich erweitert. Sie bieten Investoren gerade bei turbulenten Börsenphasen neue Investmentmöglichkeiten.


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Ein gutes Beispiel dafür sind die Strategieindizes auf den Dax. Während Anleger noch vor einigen Jahren mit ETFs nur auf die reine Performance des Dax abbilden konnten, haben sie mit dem Daxplus Covered Call und dem Daxplus Protective Put heute auch die Möglichkeit, mit einem Risikopuffer auf den Dax zu setzen und die Schwankungsbreite ihres Portfolios deutlich zu senken. In den vergangenen Jahren lag die jährliche Volatilität des Daxplus Protective Put beispielsweise rund sieben Prozentpunkte unter der des Dax.

Zudem können Anleger mit Strategieindizes von Erholungsphasen überproportional profitieren. So zeichnet der LevDax die Wertentwicklungen des Dax mit einem zweifachen Hebel nach – allerdings sowohl bei steigenden als auch bei sinkenden Kursen. Doch ganz gleich ob Risikopuffer oder überproportionale Partizipation: ETFs auf Strategieindizes ermöglichen institutionellen Anlegern ein Investment ohne regelmäßige Anpassungen, wie sie sonst bei Optionsstrategien notwendig sind, und minimieren daher die Transaktionskosten einer solchen Portfoliostrategie. Gleichzeitig bieten sie privaten Anlegern den Zugang zu Investmentlösungen, deren direkte Abbildung in Form von Optionsgeschäften für sie meist nur schwer möglich ist.

Thomas Meyer zu Drewer leitet das ETF-Geschäft von Lyxor Asset Management in Deutschland und Österreich.


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Wer in diesen Tagen nach dem smartesten Banker an der Wall Street sucht, hat es schwer. Die Finanzkrise hat die Reputation fast aller Finanzprofis ramponiert. Wenn es in dieser trüben Zeit überhaupt noch einen Glanzpunkt gibt, dann ist es Ihr Vermögensverwalter Blackrock, Mr. Fink. Eine E-Mail an laurence.fink@blackrock.com.

Von Torsten Riecke

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 DAX 7.003,17 -0,97%
 L-Dax 6.988,41 -1,25%
 TecDAX 835,29 -1,32%
 L-TecDAX 834,30 -1,51%
 Dow 12.745,88 -0,94%
 Nasdaq 1.960,29 -0,33%
 Nikkei 225 13.632,04 -0,17%
 DJGTitans 192,46 +0,13%
 Euro(USD) 1,5410 -0,30%
 Euro-Bund 115,14 +0,00%
 Gold NY 876,00 -0,11%
 Rohöl ($/B) 124,52 +2,22%
DAX 30 TOPS+FLOPS
 E.ON 126,700 +0,88%
 Dt. Telekom 11,79 +0,34%
 Fresenius 34,60 +0,29%
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Ja, 200 Dollar sind durchaus realistisch.

Nein, der Ölpreis wird eher fallen und die 200-Dollar-Marke wird bis Ende 2009 nicht erreicht.

 
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