Zertifikate + FondsZertifikate-Anlagestrategie
WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
HANDELSBLATT, Mittwoch, 9. April 2008, 08:30 Uhr
Investmentidee

Sichere Gewinne in unsicheren Zeiten

Von Matthias von Arnim

Mit den passenden Lock-In-Zertifikaten können Anleger gelassen investieren. Wer zum richtigen Zeitpunkt einsteigt, kann hohe Mindestrenditen einstreichen. Emittenten bieten derzeit im Wesentlichen zwei verschiedene Arten von Lock-In-Produkten an.


 Mehr zum Thema: Anlegen mit Zertifikaten
Artikel

Auf der Suche nach sechs Prozent (12.05. 11:29)

Artikel

Bessere Chancen für Dax-Bären (09.05. 10:21)

Artikel

Profis legen Wert auf Liquidität (29.04. 10:50)

Zum Special ...


„Anleger sollten Aktien kaufen, dann Schlaftabletten schlucken. Nach ein paar Jahren können sie sich über einen hübschen Gewinn freuen.“ Der verstorbene Börsenaltmeister André Kostolany hatte gut reden. Bekanntermaßen wurde er nicht mit Aktien, sondern mit Anleihen reich. Und in der Tat funktioniert sein Ratschlag beim Handel mit Anleihen hervorragend. Am Ende der Laufzeit werden Anleihen - falls die Emittenten nicht vorher Pleite gehen - immer zu 100 Prozent ihres Nominalwertes zurückgezahlt.

Wer in Aktien investiert, sollte dagegen vorsichtiger agieren. Dividendenpapiere haben keine Laufzeitbegrenzung und schon gar keine Rückzahlungsgarantie. 100 Prozent sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Aktien können zu allem Überfluss innerhalb kurzer Zeit deutlich an Wert verlieren oder - noch schlimmer - sogar über Jahre hinweg. Wie sich ein solcher Crash anfühlt, erfahren Anleger bereits seit Januar.

Der deutsche Leitindex Dax stürzte seit dem Silvesterknall von über 8 000 Punkten auf aktuell knapp über 6 500 Punkte - ein Wertverlust von fast 20 Prozent. Die Angst vor weiteren Kursverlusten hat zu einem radikalen Umdenken bei vielen privaten Investoren geführt: Der Verkauf von Finanzderivaten mit Sicherheitsmechanismus boomt daher. Angaben des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) zufolge sind derzeit 54,4 Prozent aller Anlagezertifikate, die sich in den Wertpapierdepots der Anleger befinden, Garantie-oder Teilschutzzertifikate.

HVB
Chart: HVB
Analystenmeinung

Weitere Kursdaten:

Societe Generale

Garantiezertifikate zählen darunter zu den besonderen Lieblingen der Investoren. Mit insgesamt 32,5 Prozent stellen sie den Bärenanteil unter allen Anlagezertifikaten. Die scheinbar sicheren Papiere haben allerdings gewaltige Nachteile. Bei Garantiezertifikaten wird zum Laufzeitende nur die Rückzahlung des Emissionspreises abzüglich des Ausgabeaufschlags garantiert. Wer schon bei der Emission einsteigt, der kann im ungünstigsten Fall bei Laufzeiten von mehreren Jahren unter dem Strich sogar einen Verlust realisieren. Denn zu den Kaufkosten kommt noch einmal der Inflationsverlust hinzu. Und wer später einsteigt, wenn die Kurse des Garantiezertifikats gestiegen sind, kauft gar keine Kapitalgarantie, sondern nur einen gewissen Verlustpuffer für das Zertifikat ein.

Deshalb lohnt sich für Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen, ein Blick auf Zertifikate mit Lock-In-Mechanismus. Das bedeutet nichts anderes, als dass einmal erzielte Gewinne gesichert werden, sobald der Basiswert des betreffenden Zertifikats ein bestimmtes Niveau erreicht. Die Rückzahlungsgarantie wird hier also im Laufe der Zeit erhöht. Wer ein Zertifikat vor einem Lock-In-Ereignis kauft, sichert sich so tatsächlich ein Plus auf dem Konto.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Lock-In ist nicht gleich Lock-In.


WebNewsDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
Weitere News und Tools
Weitere News sowie Tools zu dieser Rubrik finden Sie hier

MEHR ARTIKEL AUS DER RUBRIK:

Artikel Fonds wollen Zertifikate nachbauen(15.05. 13:54)
Artikel Auf der Suche nach sechs Prozent(12.05. 11:29)
Artikel Bessere Chancen für Dax-Bären(09.05. 10:21)
Artikel Profis legen Wert auf Liquidität(29.04. 10:50)
Artikel Dividendenstrategie mit Bonuskick(28.04. 08:04)

Suche im Web:


Seitenanfang


Homepage | Site Map | Hilfe | FAQ | Kontakt | Partnerprogramm | Mediadaten

Abo | Bücher | Veranstaltungen | Webtipps

ZERTIFIKATE-NEWS

Börse in Tokio zeigt Stärke

 Alle Videos

ANALYSTENMEINUNG
ArtikelAktienanalysen des Tages
Artikel Kunden-Info: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
Artikel dpa-AFX Überblick: Analysten-Einstufungen vom 15.05.2008
ArtikelGoldman senkt Ziel für Deere nach Zahlen auf 89 Dollar
DIE FINANZPROFIS

Experten beziehen Stellung zu aktuellen Börsen-Themen
Schweizer Geheimnisse


Oft sind es die kleinen Meldungen, die den größten Ärger machen. Diese Erfahrung könnte Ihnen, lieber Marcel Rohner, bald in den USA blühen. Vergangene Woche sorgte zunächst die Nachricht für Aufregung, einer Ihrer leitenden Angestellten, der UBS-Banker Martin Liechti, sei von amerikanischen Steuerfahndern festgesetzt und vernommen worden. Eine E-Mail an marcel.rohner@ubs.com.

Torsten Riecke

MARKTINFORMATIONEN
 DAX 7.132,49 +0,73%
 TecDAX 865,71 +0,50%
 Dow 12.992,66 +0,73%
 Nasdaq 2.031,34 +1,70%
 Nikkei 225 14.219,48 -1,00%
 DJGTitans 194,31 -0,15%
 Euro(USD) 1,5490 +0,32%
 Euro-Bund 113,49 +0,27%
 Gold NY 881,25 +1,88%
 Rohöl ($/B) 123,25 +1,22%
DAX 30 TOPS+FLOPS
 Dt. Börse 107,32 +3,24%
 Dt. Post 21,62 +1,84%
 Postbank 60,03 +1,66%
 Hypo Real 21,99 -0,61%
 Commerzbank 22,72 -4,14%
 Dt. Telekom 11,26 -5,54%
INTRADAY CHARTS
Dax TecDax DowJones Nasdaq
CHARTANALYSE
ArtikelGoldpreis hat jetzt eine Unterstützungsmarke erreicht
ArtikelUS-Leitindex S&P 500 sendet Erholungssignale
ArtikelDas langfristige Bild für den MDax bleibt negativ
HANDELSBLATT SONDERDRUCK
Alle wichtigen Neuregelungen und Tipps rund um Ihre Privatvorsorge liefert Ihnen der neue Handelsblatt-Sonderdruck „Altersvorsorge“ (2. Ausgabe).
Schutzgebühr: 8,- € (zzgl. Versandkosten).

Bestellen Sie den Handelsblatt-Sonderdruck „Altersvorsorge“ im Handelsblatt-Shop unter » www.handelsblatt-shop.com
UMFRAGE

Eine Studie der Investmentbank Goldman Sachs prognostiziert einen Anstieg des Ölpreises in den kommenden zwei Jahren von derzeit rund 125 auf bis zu 200 Dollar. Was ist Ihre Meinung?

Ja, 200 Dollar sind durchaus realistisch.

Nein, der Ölpreis wird eher fallen und die 200-Dollar-Marke wird bis Ende 2009 nicht erreicht.

 
 Umfrageergebnis
 Umfragearchiv

Handelsblatt.com
VideoAudioMobilJobsNewsletterForumWeblogShopArchiv / wirtschaftspresse.bizAbo / Leserservice
Aktien mit Potenzial

Klick für Klick: Welche Dax-Werte das größte Kurspotenzial haben. Jeden Freitag neu!
Zertifikate-Newsletter

Strategien & Tipps - Hier kostenlos abonnieren oder downloaden!
Analystencheck

Kaufen? Halten? Verkaufen? Nutzen Sie das professionelle Analyse-Tool!
VorschauVorschau

Alle wichtigen Termine für die Wirtschaft im Überblick