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HANDELSBLATT, Mittwoch, 16. April 2008, 17:14 Uhr
Topseller

Gewinne mit Palladium und Öl

Von Eva Neukirchen

Vermögensverwalter haben Mitte März durch Verkäufe von Zertifikaten Gewinne realisiert. Basiswerte waren Rohstoffe, aber auch der Sturz des Dax brachte Experten ein Plus. Bei den Neuinvestitionen setzten die Finanzprofis unter anderem auf den Dax und den Euro Stoxx.


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Mit Zertifikaten auf Öl und auf Palladium hat ein Vermögensverwalter hohe Gewinne erzielt und diese nun realisiert. Die ersten beiden Stellen der Top-Verkaufliste der unabhängigen Ratingagentur First Five nahmen in der Woche vom 12. bis 19. März zwei Rohstoff- Zertifikate (s. Tabelle) ein. Im Einzelnen hatte der Finanzexperte 20 000 Palladium-Zertifikate zum Preis von 32,55 Euro pro Stück verkauft (Gesamtwert: 651 000 Euro). Diese hatten durch Käufe aus den Jahren 2006 und 2007 einen Einstandsmischkurs von 24,89 Euro, so dass dem Verwalter ein Vermögenszuwachs auf das eingesetzte Kapital von über 30 Prozent gelang, berichtet Uwe Raab von der Agentur First Five, Ebenfalls deutliche Kurssteigerungen gelangen dem selben Experten mit einem Öl-Brent-Zeritifkat. Hier verkaufte er 3 000 Zertifikate im Kursbereich zwischen 134,82 und 135,12 Euro zu einem Wert von knapp 405 000 Euro. Zum Zeitpunkt des Verkaufs notierte der Preis für das Barrel Rohöl bei knapp 108 US-Dollar je Barrel. Der Einstandsmischkurs des Zertifikats lag bei 109,56 Euro, so dass dem Vermögensverwalter ein Kursgewinn von über 23 Prozent gelang.

Ein weiterer Vermögensprofi trennte sich von währungsgesicherten Gold-Zertifikaten. Er verkaufte 3 500 Zertifikate zum Kurs von je 101,96 Euro (Gesamtwert: 357 000 Euro). Die Papiere hatte der Verwalter zu einem Kurs von je 78,36 Euro gekauft, so dass er ein Plus von 25 Prozent realisieren konnte. Der Verkauf wurde vorgenommen, zu einem Zeitpunkt, als der Goldpreis oberhalb der Marke von 1 000 US-Dollar je Feinunze notierte.

Auch ein Dax-Reverse-Bonuszertifikat stand auf der Verkaufsliste eines Verwalters. Er veräußerte 2 500 Zertifikate zu einem Preis von je 125,21 Euro (Gesamtwert: 313 000 Euro). Der Finanzexperte nutzte den massiven Kursrutsch des Dax und realisierte die dadurch entstandenen Gewinne. Denn mit dem Papier der Deutschen Bank setzten Anleger auf fallende Kurse des Leitindex.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Die neuen Einkäufe der Vermögensverwalter.


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Oft sind es die kleinen Meldungen, die den größten Ärger machen. Diese Erfahrung könnte Ihnen, lieber Marcel Rohner, bald in den USA blühen. Vergangene Woche sorgte zunächst die Nachricht für Aufregung, einer Ihrer leitenden Angestellten, der UBS-Banker Martin Liechti, sei von amerikanischen Steuerfahndern festgesetzt und vernommen worden. Eine E-Mail an marcel.rohner@ubs.com.

Torsten Riecke

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 Dow 12.992,66 +0,73%
 Nasdaq 2.031,34 +1,70%
 Nikkei 225 14.219,48 -1,00%
 DJGTitans 194,33 -0,14%
 Euro(USD) 1,5475 +0,22%
 Euro-Bund 113,37 +0,17%
 Gold NY 881,25 +1,88%
 Rohöl ($/B) 123,25 +1,22%
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