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HANDELSBLATT, Dienstag, 15. April 2008, 09:04 Uhr
Zertifikate

Hohe Rendite in Seitwärtsphasen


Anleger können mit Korridor-Bonuszertifikaten auf eine längere Marktberuhigung setzen. Doch je nach Emittent unterscheidet sich das Chance-/Risikoprofil der Produkte erheblich.


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DÜSSELDORF. Nach starken Marktbewegungen ist an den Börsen häufig eine Phase seitwärts tendierender Kurse zu beobachten. 1990 beispielsweise, als der Dax von knapp 2 000 Punkten auf 1 322 Zählern einbrach und nach einer kurzen Beruhigungsphase in einer Spanne von 200 Punkten nach oben und unten fast zwei Jahre seitwärts lief.

Falls Anleger nun eine ähnliche Marktphase erwarten, sollten sie einen Blick auf Korridor-Bonusprodukte werfen. „Diese Zertifikate reagieren sehr stark auf Veränderung der Volatilität und bieten aktuell attraktive Renditechancen“, sagt Markus Jakubowski, Derivate-Experte der Société Générale (siehe Tabelle auf Seite 2).

Trotz Namensgleichheit gestalten Emittenten das Produkt unterschiedlich. Gleich ist: Wenn der Basiswert während der Laufzeit innerhalb zweier Schwellen bleibt, erhält der Anleger die Bonuszahlung. Unterschiede gibt es dann, wenn eine Schwelle erreicht oder gerissen wird.


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Defensiver ist die Variante der Société Générale. Erreicht der Basiswert zuerst die obere Barriere, orientiert sich die Rückzahlung am Laufzeitende an der eines Reverse-Indexzertifikates. Ein Anleger, der das Zertifikat zum Emissionspreis erwirbt, würde in diesem Fall erst dann Gewinne aus seinem Investment erzielen, wenn das Zertifikat am Laufzeitende unter dem Ausgangsniveau von 100 Prozent notiert.

Wird dagegen die untere Barriere zuerst erreicht oder unterschritten, orientiert sich die Rückzahlung am Laufzeitende an der eines Indexzertifikats ausgehend vom Startniveau. Anleger können also trotz eines Schwellenrisses noch Gewinne erzielen, wenn der Basiswert sich wieder deutlich in die andere Richtung entwickelt.

Risikoreicher sind die Produkte von Merrill Lynch. Falls eine Schwelle gerissen wird, machen Anleger auf jeden Fall Verlust. Dann wird die absolute Performance des Basiswertes vom Nominalbetrag immer abgezogen. Generell gilt für beide Varianten: Im Vergleich zu klassischen Bonuszertifikaten sind Rendite und Risiko deutlich höher.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Ausgewählte Korridor-Bonusprodukte im Detail


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Oft sind es die kleinen Meldungen, die den größten Ärger machen. Diese Erfahrung könnte Ihnen, lieber Marcel Rohner, bald in den USA blühen. Vergangene Woche sorgte zunächst die Nachricht für Aufregung, einer Ihrer leitenden Angestellten, der UBS-Banker Martin Liechti, sei von amerikanischen Steuerfahndern festgesetzt und vernommen worden. Eine E-Mail an marcel.rohner@ubs.com.

Torsten Riecke

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 DAX 7.132,44 +0,73%
 TecDAX 865,92 +0,53%
 Dow 12.992,66 +0,73%
 Nasdaq 2.031,34 +1,70%
 Nikkei 225 14.219,48 -1,00%
 DJGTitans 194,30 -0,15%
 Euro(USD) 1,5490 +0,32%
 Euro-Bund 113,50 +0,28%
 Gold NY 881,25 +1,88%
 Rohöl ($/B) 123,25 +1,22%
DAX 30 TOPS+FLOPS
 Dt. Börse 107,86 +3,76%
 Dt. Post 21,63 +1,88%
 Postbank 60,03 +1,66%
 Linde 93,71 -0,52%
 Commerzbank 22,72 -4,14%
 Dt. Telekom 11,24 -5,70%
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