ANZEIGE: Für sämtliche Inhalte dieser Seite ist McKinsey verantwortlich.

Spark-Finalisten im Interview
„Der digitale Wandel kommt wie ein Güterzug“

Im Rahmen von „The Spark – der deutsche Digitalpreis“ haben das Handelsblatt und McKinsey den ersten Finalisten gekürt: Das Softwareunternehmen iTiZZiMO darf sich über eine Nominierung freuen. Die Gründer im Interview.

Brandneue Computersysteme, die miteinander nicht kompatibel sind; modernste Bürotechnik und dennoch zahlreiche papiergebundene Prozesse – das sind nur zwei Beispiele, mit denen Unternehmen täglich zu kämpfen haben. Genau für diese Probleme bietet das Start-up iTiZZiMO mit seiner Smart Business Plattform Simplifier eine ganzheitliche und flexible Lösung. Der Simplifier ermöglicht Unternehmen die Zusammenführung und sinnvolle Auswertung ihrer Daten – unabhängig von den eingesetzten Computersystemen (z.B. Mac oder Windows) und der Wahl des Endgeräts (z.B. Android-Smartphone, iPhoneTablet oder Smartwatch). Durch diese Harmonisierung der IT-Landschaft kann die Software die Grundlage für umfassende Industrie 4.0-Anwedungen schaffen – ohne dass Unternehmen bestehende Systeme ersetzen müssten.

Was unterscheidet Ihr Unternehmen von Ihren Wettbewerbern?

Chris Bouveret: Wir glauben daran, dass Technologie unser Leben erleichtern kann. Das geht aber nur, wenn das Zusammenspiel von Bedienung, Daten und Zugänglichkeit für den Nutzer funktioniert. Es gibt wunderbare Einzellösungen von verschiedenen Anbietern. Viele unterschiedliche Lösungen zu warten ist aber zeitintensiv, komplex und nicht selten teuer. Bisher fehlte eine einheitliche technologische Basis, auf der Unternehmensanwendungen nachhaltig entwickelt werden konnten. Diese Lücke haben wir mit dem Simplifier geschlossen. Der Simplifier ist so gesehen Allrounder: Egal welches System eingesetzt wird und egal welche Endgeräte ein Kunde für seine Prozesse nutzen möchte – er kann es tun.

Wie ist es zur Gründung von iTiZZiMO gekommen?

Reza Etemadian: Der Vorstand von iTiZZiMO teilt eine gemeinsame Vision: Warum kann ein Nutzer seine Unternehmenssoftware nicht so formen, dass sie ihn so produktiv wie möglich macht? Warum kann ein Mitarbeiter einen ineffizienten Prozess – zum Beispiel papiergebunden – nicht selbst durch einen digitalen Prozess, etwa auf einem Smartphone, ersetzen? Warum lassen sich Unternehmensanwendungen nicht einfach für Wearables konfigurieren und müssen stattdessen programmiert werden?
Aus all diesen Fragen entstand nach und nach die Idee, ein Unternehmen zu gründen, das genau das bietet: den Umgang mit Enterprise Software vereinfachen.

Warum haben Sie sich beim Deutschen Digitalpreis beworben?

Reza Etemadian: Durch den offenen Ansatz und die Verwendung moderner Webtechnologien beschreitet der Simplifier Neuland. Eine Basis, die smarte Produkte, smarte Prozesse und smarte IT miteinander verbindet – und die unter den IOT-Plattformen ihresgleichen sucht. Mit unserer Bewerbung und unserem Produkt wollen wir ein Zeichen setzen, dass der digitale Wandel auch hierzulande initiiert werden kann. Wir sehen täglich noch so viel ungenutztes Potenzial im deutschen Mittelstand und in den Konzernen. Der deutsche Digitalpreis hilft, die Fahne für die deutsche Industrie hochzuhalten und zu zeigen, dass innovative IT-Lösungen nicht nur im Silicon Valley entstehen.

Chris Bouveret: Es ist wichtig, die Vision des Simplifiers zu platzieren und vielleicht sogar manch einen wachzurütteln. Denn der digitale Wandel kommt wie ein Güterzug: Man hört ihn schon von weitem, kann ihn kommen sehen und irgendwann tut es richtig weh, wenn man die Weichen nicht rechtzeitig richtig gestellt hat.

Alle zukünftigen Finalisten werden ebenfalls auf dieser Website vorgestellt. Weitere Informationen zum Deutschen Digitalpreis und den Ausschreibebedingungen finden Sie hier.