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Finanzierung (3)
Auslandsgeschäft sicher und flexibel finanzieren

Sichere Finanzierung zu günstige Konditionen? Mit hohem Maß an Flexibilität? Und das auch noch für internationalen Bedarf? Kein Problem – selbst größere Volumina sind mit dem syndizierten Kredit zu stemmen.

Syndizierte Kredite gehören immer häufiger zum Finanzierungsmix des deutschen Mittelstands. Auch zur Finanzierung von Working Capital in Frankreich oder von Investitionen in China wird der Konsortialkredit zunehmend genutzt. So ermöglichen Zusatzlinien im Konsortialvertrag, bilaterale Kreditlinien mit einzelnen Konsortialbanken herauszulösen. Das Ergebnis: Noch mehr Flexibilität für im Ausland tätige Unternehmen.

Mehr Sicherheit und niedrige Margen
Syndizierte Kredite bieten eine deutlich höhere Finanzierungssicherheit als bilateral abgeschlossene Kredite. Die Mehrheitsbankenklausel macht es einzelnen Banken unmöglich, das Konsortium zu verlassen. Dies gilt auch, wenn ein Kündigungsgrund vorliegt. Darüber hinaus kann das aktuell attraktive Margenniveau über die Finanzierungslaufzeit festgelegt werden.

Neue Möglichkeiten für Unternehmen
Um auch im Ausland flexibel zu bleiben, können Unternehmen in der Kreditdokumentation festlegen, welche Tochtergesellschaften in welchem Land und für welche Währung als Kreditnehmer auftreten können. Meist werden große Tochtergesellschaften als Kreditnehmer definiert, die in leicht verfügbaren Währungen Mittel in Anspruch nehmen. Für kleinere Auslandstöchter und für Situationen, in denen in exotischen Ländern und Währungen gezogen werden soll, steht eine andere Lösung zur Verfügung.

Zusatzlinien für ausländische Töchter
Für solche Fälle können im Konsortialkreditvertrag Zusatzlinien, sogenannte Ancillary Facilities, vorgesehen werden. Sie ermöglichen es, bilaterale Kreditlinien mit einzelnen Konsortialbanken aus dem Konsortialkreditvertrag herauszulösen. Die Zusatzlinien, für die alle Parameter des Konsortialvertrags gelten, sind auf eine festgelegte Maximalhöhe begrenzt.

Mehr Optionen
Durch die Formulierung von Zusatzlinien sind auch Instrumente und Währungen anwendbar, die mit der traditionellen Ziehungsmechanik der Konsortialvereinbarung ansonsten nicht vereinbar wären. Falls sich einzelne Konsortialbanken einverstanden erklären, sind so Kontokorrent-, Aval- und Akkreditivkredite ebenso möglich wie Kredite in exotischen Fremdwährungen. Die Ancillary Facilities erlauben es sogar Tochtergesellschaften des Unternehmens, die nicht als Kreditnehmer definiert sind, eine Ziehung durchzuführen. Diese ist dann auch bei Niederlassungen oder Tochtergesellschaften der kreditgebenden Konsortialbanken im Ausland ausführbar.

Sicher und flexibel
Ein international aktives Unternehmen kann mit syndizierten Krediten seine Finanzierung nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland flexibel sicherstellen. Dank der Konstruktion von Zusatzlinien sind auch Ziehungen in exotischeren Ländern möglich. Gleichzeitig kann das Risiko durch exotische Währungen verringert werden. So lässt sich die Finanzierung einer Investition beispielsweise in einem asiatischen Land in lokaler Währung darstellen, ohne dass die dortige Tochtergesellschaft dem Konsortialkreditvertrag als Kreditnehmer beitreten muss. Das bedeutet mehr Flexibilität, mehr Sicherheit und mehr Möglichkeiten für international agierende Unternehmen.

Autor: Andreas Voglis, Leiter Financial Structuring & Advisory, HSBC (andreas.voglis@hsbc.de)