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Elektromobilität
Wie Unternehmen den Akku ihrer Mitarbeiter aufladen

Wie macht man sich als Unternehmen für Arbeitnehmer attraktiv? Zum Beispiel, indem man ihre Elektroautos auflädt. Ein Vorteil für beide Seiten: Die Mitarbeiter sparen Steuern, die Firma gewinnt an Image.
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Unternehmen stehen heutzutage untereinander nicht nur im ökonomischen Wettbewerb. Sie konkurrieren auch um die besten Mitarbeiter. Um die eigene Firma für die klugen Köpfe attraktiv zu machen, lassen sich die Chefetagen einiges einfallen. Zusätzlich zum eigentlichen Gehalt locken sie potenzielle Arbeitnehmer mit allerlei Vergünstigungen: eigener Dienstwagen, Essensgutscheine für die Mittagspause, kostenlose Yogakurse und Mitgliedschaften im Fitness-Club zur körperlichen Entspannung oder Kinderbetreuung für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Der Haken an den meisten dieser Zugaben: Sie gelten steuerrechtlich als Sachbezüge und müssen vom Arbeitnehmer als geldwerter Vorteil über die Gehaltsabrechnung versteuert werden. Doch Unternehmen können eine Vergünstigung anbieten, die für ihre Angestellten steuerfrei ist – das „Tanken“ des privaten Elektroautos an einer firmeneigenen Ladestation. „Seit die Vielfalt an E-Fahrzeugen zugenommen hat und auch der Staat mit Förderung unter die Arme greift, wird Elektromobilität für viele Menschen interessant“, sagt Axel Fröhlich von innogy. Immer mehr Deutsche entscheiden sich für einen fahrbaren Untersatz, der mit Strom betrieben wird. „Wer als Unternehmen seinen Mitarbeitern die Möglichkeit einräumt, den Stromer kostenlos oder vergünstigt zu laden, positioniert sich als attraktiver und umweltbewusster Arbeitgeber.“

Denn auch wenn noch mehr Deutsche gerne auf E-Mobility umsteigen würden, stellen sie sich aktuell die Frage: Wo kann ich die Batterie meines Elektroautos schnell und sicher aufladen? Das Netz an Ladestationen vergrößert sich zwar stetig, doch noch weist es, besonders in ländlichen Gegenden, Lücken auf. Diese könnten Unternehmen helfen zu schließen – und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie leisten einen Beitrag zum Gelingen der Verkehrswende und sparen gleichzeitig ihren Beschäftigten, die elektrisch unterwegs sind, bares Geld. Mit dem E-Mobil zur Arbeit und nach Feierabend entspannt mit vollem Akku nach Hause: „Das kann für manchen Arbeitnehmer das Zünglein an der Waage sein, sich für ein Unternehmen als Arbeitgeber zu entscheiden“, so Fröhlich. Die Steuerbefreiung gilt zudem nicht nur für rein elektrisch betriebene Autos, sondern auch für Hybridfahrzeuge und sogenannte S-Pedelecs, zulassungspflichtige Elektrofahrräder, die schneller als 25 Stundenkilometer fahren.

Doch die Vergünstigung reicht über das Firmengelände hinaus. Wer den elektrischen Firmenwagen an einer öffentlichen Stromtankstelle lädt und ein Fahrtenbuch führt, zahlt keine Steuern. Verleiht der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter eine Ladestation für den privaten Wagen und die heimische Garage, ist das für den Arbeitnehmer ebenfalls steuerfrei. Ein weiterer Vorteil: Kompakte Stationen, wie innogys eBox smart, laden E-Autos bis zu fünfmal schneller als die normale Haushaltssteckdose. Schenkt der Chef dem Mitarbeiter eine Ladestation oder zahlt einen Zuschuss für Kauf oder Nutzung einer Ladevorrichtung, versteuern Unternehmen diesen geldwerten Vorteil pauschal mit nur 25 Prozent des Wertes.

Egal welche dieser Maßnahmen Firmen ergreifen: Ihre Mitarbeiter haben am Ende des Monats nicht nur mehr Geld in der Tasche. Die Unternehmen selbst profitieren, indem sie sich als Akteur in Sachen Elektromobilität ausweisen und Kunden sowie Belegschaft zeigen, dass sie ein innovativer Betrieb sind, dem Klimaschutz ein wichtiges Anliegen ist. Ein Gewinn für beide Seiten.