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Schwankende Strompreise
Wie die perfekte Zeit für den Stromeinkauf ganz von alleine kommt

Das Auf und Ab bei den Energiepreisen macht es für Unternehmen schwer, den richtigen Zeitpunkt für den Stromkauf zu finden. Das kann die Wirtschaftlichkeit gefährden. Der Ausweg sind Tranchenkäufe.
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Für viele Unternehmen in Deutschland sind die Stromkosten zu einer massiven Belastung geworden. Nicht nur besteht diese Bürde in der Summe, die letztlich Jahr für Jahr unterm Strich anfällt – es sind auch die Schwankungen, denen der Strompreis unterliegt, und die den Stromeinkauf für Unternehmen zu einem Glücksspiel machen können.

Eine Flut an unterschiedlichen Faktoren ist für das Auf und Ab verantwortlich. Der Preis für kurzfristig verfügbare Strommengen an der Leipziger Strombörse EEX hängt unter anderem etwa davon ab, wie dicht die Wolkendecke am Himmel hängt, ob gerade Ferienzeit ist, und wie die Preise an den Brennstoffmärkten stehen. Gerade auf diesem sogenannten Spotmarkt regieren damit starke Schwankungen, die den Preis innerhalb weniger Monate um mehr als 50 Prozent nach oben oder nach unten ziehen können.

Auf dem Terminmarkt der EEX, wo Unternehmen längerfristige Lieferverträge abschließen, spielen andere Faktoren eine Rolle. Hier zählt, wie die Marktteilnehmer die Einflussfaktoren für die Zukunft bewerten. Konjunktur, politische Entwicklungen, aber auch der Zubau oder die Stilllegung von Kraftwerken machen sich bemerkbar. Hinzu kommen etwa die Preise für Primärenergie, CO2-Zertifikate sowie Spitzen bei den Preisen am Spotmarkt.

Vor allem für Industrieunternehmen, die eine Menge Energie für ihre Produktion benötigen, ist die Volatilität ein Problem. Denn die Preisschwankungen machen es den Betrieben schwer, den optimalen Zeitpunkt für den Stromeinkauf zu finden. Für einen Autozulieferer mit einem Jahresverbrauch von 10.000 Megawattstunden machen bereits wenige Euro mehr oder weniger einen erheblichen finanziellen Unterschied aus – vor allem dann, wenn dieser Preis für mehrere Jahre vereinbart wurde. Im schlimmsten Fall geht das zu Lasten der Konkurrenzfähigkeit.

Der Toho Tenax Europe GmbH war der Stromeinkauf zu einem bestimmten Stichtag zu riskant. Der Hersteller von Kohlenstofffaser-Lösungen für diverse Branchen wie den Automobilbau, den Luft-und Raumfahrtsektor oder den Medizinbereich kauft seinen Strom stattdessen zu mehreren Zeitpunkten.

Ähnlich wie an Aktienbörsen lautet auch am Strommarkt das Zauberwort Risikostreuung – in diesem Fall Preisrisikostreuung. Möglich machen das sogenannte Tranchenkäufe, bei denen sich Unternehmen ihren Strombedarf zu mehreren Zeitpunkten in Teilmengen beschaffen. Bei niedrigen Marktpreisen werden größere und bei hohen Marktpreisen kleinere Mengen eingekauft.

Für die Toho Tenax Europe GmbH übernimmt das innogy. „Mit unserem Angebot ‚Business Strom Modular Plus‘ geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, Preisrisiken durch flexiblen Tranchen-Einkauf zu minimieren“, sagt Hans Schander aus dem Bereich Vertrieb bei innogy SE. Dabei werden die Tranchengrößen automatisch nach bestimmten Parametern, die vom Kunden individuell angepasst werden können, in Abhängigkeit vom Börsenpreis gesteuert. „Unternehmen können so unter anderem ihre Grenzwerte für hohe und niedrige Preise gemäß Ihrer Markterwartung festlegen und weitestgehend frei bestimmen, welche Mengen sie zu welchem Preis beziehen wollen“, sagt Christian Koshold aus dem Produktmanagement von innogy SE.

Auf Basis der tagesaktuellen Abrechnungspreise an der Strombörse EEX werden die Tranchen preislich fixiert. Der Gesamtpreis ergibt sich als Mittel aus den beschafften Teilmengen. So wird das Preisrisiko gestreut. „Die Anzahl der Handelstage gibt hierbei die maximale Anzahl der Tranchen vor“, sagt Schander. Grundlegend gilt: Je höher die Zahl der Tranchen, umso höher ist die Risikostreuung.

Innogy bietet Tranchenkäufe ab einer Menge von mehr als 500 Megawattstunden an. Bei Toho Tenax Europe ist man von dem Produkt überzeugt. „Wir decken seit einigen Jahren unseren Strombedarf mit Business Strom Modular Plus und sind damit sehr zufrieden“, sagt Geschäftsführer Eckard Scholten. „Wir haben damit attraktive Beschaffungspreise erreicht und konnten uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren.“