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Franchise-Umfrage
Das sind die Chancen der Digitalisierung

Schnellere und direkte Kommunikation, mehr Transparenz und Vergleich durch Kennziffern: Digitalisierung ist in der Franchise-Branche ein Muss – zeigt eine Umfrage.
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Digitalisierung ist in aller Munde und krempelt ganze Branchen um. Grund genug für die Deutsche Unternehmerbörse die 200 Mitglieder des Deutschen Franchiseverbands nach den Veränderungen durch die Digitalisierung, speziell auch bei der Zusammenarbeit bei den Franchisenehmern, zu fragen. Nahezu alle Unternehmen, die geantwortet haben, bezeichnen die höhere Geschwindigkeit und den direkteren Austausch der Informationen als die größte Veränderung.

Optimierte Prozesse

Der Photovoltaik-Spezialist Enerix teilt mit, dass digitale Lösungen den Informationsfluss zwischen Zentrale und Franchisepartnern erleichtern und mögliche Fehlerquellen reduzieren. Der Reifenfachhändler GDHS ist dafür ebenfalls ein gutes Beispiel. Durch die Digitalisierung, so das Unternehmen, findet eine bessere Vernetzung der zentralen und dezentralen Aktivitäten statt. Auch die Fitnesskette Clever Fit ist auf dem Gebiet energisch unterwegs. Das Unternehmen hat eine Studiomanagement-Software eingeführt, mit der Performance-Kennzahlen aller Studios erfasst werden. Der Ausbildungsstand der Mitarbeiter und deren Abschlussquote kann damit ermittelt werden.

Mehr Kundenservice

Zwei Drittel der antwortenden Unternehmen erwähnen auch die Vorteile für die Kunden. Die Pizzakette Hallo Pizza spricht davon, dass ihr Absatzmarkt bereits zu 50 Prozent digitalisiert ist. „Ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen“. Der Restaurantbetreiber Nordsee betont besonders die neuen Medien. „Insbesondere durch soziale Medien wird eine größere Transparenz geschaffen und die Interaktion mit den Gästen im Online-Bereich intensiviert.“

Der Teehändler TeeGschwendner meint: „Für uns ist der Online-Shop sehr wichtig, weil er den Kunden die Möglichkeit zur Orientierung sowie zum orts- und zeitunabhängigen Einkaufen bietet.“ Die Backkette Backwerk betont auch die Vorteile beim Bezahlvorgang. Das Unternehmen führt aktuell eine digitale Karte ein, die es den Gästen ermöglicht auch über Handy mobil am Treuesystem teilzunehmen und bargeld- und kontaktlos mittels NFC-Technik zu bezahlen.

Umsatzsteigerung

Selbst in Märkten, in denen die Produkte komplex sind, schreitet die Digitalisierung deutlich voran. Das belegt das Beispiel Küchen & Co. „Zwar wird im Einbauküchen-Sortiment nach wie vor im Fachgeschäft gekauft, aber bis zur Kaufentscheidung gewinnt der Online-Kanal als Impulsgeber an Bedeutung“ erklärt das Unternehmen.

Auch der Immobilienmakler Dahler & Company bestätigt, dass durch die Digitalisierung Prozesse schneller, marktrelevante Neuerungen flexibler und Kosten reduziert werden. Zudem können durch die gezielte Anwendung innovativer Online-Tools im besten Fall größere Reichweiten erzielt, mehr Kunden akquiriert und infolgedessen auch Umsatzsteigerungen geniert werden.

Ein Stück weit zurückhaltender gib sich Engel & Völkers. Der Makler hochpreisiger Immobilien glaubt nicht an eine völlige Disruption seiner Branche, wie dies in anderen Industrien der Fall ist, weil hier das Produkt hochgradig individuell und erklärungsbedürftig ist.