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Nachfolgeproblem deutscher Firmen
Deutscher Franchise-Verband und Deutsche Unternehmerbörse bündeln ihre Kräfte

Nachfolgekandidaten für die Firmeninhaber sind rar gesät. Speziell Franchise-Unternehmen haben nun größere Chancen, fündig zu werden.

Sich von seinem Lebenswerk zu lösen, ist für viele Firmeninhaber schwer. Berichte über schwierige Patriarchen, die ihren Söhnen oder Töchtern wieder den Stab entreißen, gibt es genug. Doch viele Unternehmenschefs haben noch nicht einmal das ausreichende Angebot. Fähiger oder williger Nachwuchs: nicht vorhanden! Interessenten, nicht zur Familie zählend: nicht vorhanden! Das Nachfolgeproblem der deutschen Wirtschaft erreicht mittlerweile eine Dimension, die viele Wirtschaftsforscher beunruhigt.

Steigende Nachfrage

Wie bedeutend das Phänomen ist, zeigen aktuelle Zahlen der KfW-Bankengruppe. Demnach plant jedes sechste mittelständische Unternehmen bis zum Jahr 2018, seine Firma an einen Nachfolger zu übergeben oder zu verkaufen. In absoluten Zahlen sind dies etwa 620.000 Unternehmen. Gleichsam sind davon vier Millionen Arbeitnehmer betroffen. Dass das Problem nun an Schärfe zunimmt, zeigt der Vergleich mit den Vorjahren: Vor fünf Jahren hatten noch 14 Prozent, und damit rund 530.000 Mittelständler, erklärt, ihre Firma kurzfristig übergeben oder verkaufen zu wollen.

Doch genau hier liegt der Kern des Problems: Geeignete Nachfolger zu finden, wird immer schwerer. Die Zahl der Gründer, die ein bestehendes Unternehmen fortführen, sinkt seit Jahren. Im Jahr 2002 gab es noch rund 200.000 Übernahmegründer – 2015 waren es nur 62.000. Damit gibt es derzeit etwa dreimal so viele Unternehmer, die einen Nachfolger suchen oder verkaufen wollen wie Personen, die an der Übernahme interessiert sind. Ein eklatantes Missverhältnis.

Chancen für Franchise-Systeme

Besonders ausgeprägt ist das Problem im Franchise-Sektor. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de unter 40 Unternehmen. Alle bedeutenden Systeme im Franchise haben Nachfolge zur größten Herausforderung der kommenden Jahre erklärt.

Die Unternehmen bekommen nun verstärkt Unterstützung. Die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de, der reichweitenstärkste Marktplatz für Unternehmensverkäufe und Nachfolge, betreut jetzt die Nachfolgebörse vom Deutschen Franchise-Verband (DFV).

Zwei starke Anbieter auf dem Gebiet bündeln damit ihre Kräfte. Franchisenehmer oder die Systeme, die einen Nachfolger suchen, können jetzt die ganze Reichweite von DUB nutzen, um diese zu finden. „DUB.de ist die reichweitenstärkste Unternehmensbörse im deutschsprachigen Raum. Wer Unternehmer werden will und in eine Geschäftsidee investieren will, geht auf unseren Marktplatz“, sagt Nicolas Rädecke, Geschäftsführer der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de. DFV-Mitglieder können dabei doppelt profitieren. Sie können weiterhin kostenlos die DFV-Reichweite nutzen, bestehende Standorte aber zusätzlich in der DUB-Unternehmensbörse inserieren. „Indem wir dem DFV unsere Reichweite zur Verfügung stellen, verstärken wir unsere Anstrengungen auf diesem Gebiet. Denn Franchisegeber müssen heute vielfältige Kanäle nutzen, um geeignete Franchisenehmer finden“, sagt Rädecke.

Für den DFV ist dies eine gewinnbringende Situation. Geschäftsführer Torben Leif Brodersen: „Wir forcieren seit Jahren unsere Anstrengungen bei dem Thema Nachfolge. Aktuell arbeiten wir einen Praxisleitfaden zu dem Thema aus. Mit der intensivierten Kooperation der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de steigern wir die Reichweite der Nachfolgebörse um ein Vielfaches.“