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Ressourcen-Revolution
Wie Veolia Innovationen zu seinem Geschäft macht

Etienne Petit, Landesdirektor von Veolia Deutschland, im Gespräch über die Chancen der Energiewende und der Digitalisierung, die Ressourceneffizienz sowie den optimalen Rundum-Blick auf die Probleme der Kunden.

Veolia in Deutschland will sich auf wesentliche Kernthemen der Kreislaufwirtschaft fokussieren und nach außen mehr Sichtbarkeit erreichen. Wie möchten Sie das erreichen?
Veränderungen wie die Energiewende oder die Digitalisierung bergen für uns enorme Chancen: Wir können die Kreislaufwirtschaft und den Klimaschutz weiter nach vorne bringen, dafür ist Veolia durch seine Kerngeschäftsfelder Wasser, Entsorgung und Energie bestens aufgestellt. Es geht vor allem um Lösungen zur Rückgewinnung von Ressourcen und zur Steigerung der Energieeffizienz, die wir durch unser umfassendes Know-how bieten. Daneben haben wir Klärschlamm als weiteres Kernthema identifiziert – denn nicht zuletzt durch die geänderten gesetzlichen Vorgaben ist es für uns ein Feld, wo Ressourcennutzung und Energiegewinnung auf ideale Weise zusammenkommen. Unsere Konzernstrategie beinhaltet daher smarte kommunale Angebote wie Asset Management und die Erhöhung der Dienstleistungsqualität für die Bürger sowie innovative Lösungen und setzt auf umfassende Industriedienstleistungen.

Welche Dienstleistungen genau bietet Veolia seinen Industriekunden an?
Integriert aus einer Hand bieten wir etwa gebündelte Ressourcenlösungen in unseren Industrieparks an. Dazu zählt die Versorgung mit unterschiedlichen Medien wie Wasser, Dampf, Druckluft und Gas, die Lieferung von Energie und das Energieeffizienzmanagement, aber auch ganzheitliche Entsorgungskonzepte oder klassische Industriedienstleistungen wie Facility Management oder innerbetriebliche Logistik.

Derzeit beschäftigt unsere Industriekunden vor allem die Umsetzung von neuen Vorgaben, wie beispielsweise die Gewerbeabfallverordnung, für die wir Lösungen entwickelt haben. Aber auch Energiethemen sind ein „Dauerbrenner“, wobei wir über unsere Tochter Ökotec die Kunden mit Beratung und maßgeschneiderten Effizienzmaßnahmen unterstützen. Das Thema Ökodesign, also die systematische Integration von Umweltaspekten in das Produktdesign, gewinnt für unsere Kunden ebenfalls an Bedeutung. Verbraucher achten inzwischen auch verstärkt auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen. Die Unternehmen müssen sich deshalb verstärkt der Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen widmen, um auf dem Markt bestehen zu können. Dabei können wir ihnen helfen.

Auch die Herausforderungen für die kommunale Wasserversorgung und Abwasserentsorgung steigen weiter an. Wo sehen Sie hier die dringendsten Probleme?
Dazu zählen ebenfalls steigende Energiekosten, die der Entwicklung neuer Effizienzkonzepte etwa im Klärwerksbereich bedürfen. Kommunen plagen aber auch Probleme wie Nitrate im Trinkwasser, Arzneimittelrückstände und Mikroplastik im Abwasser, sowie der steigende Investitionsbedarf in zunehmend überalterte Netze und dadurch bedingte hohe Wasserverluste. Ziel bleibt für sie trotzdem, eine qualitativ hochwertige Wasserversorgung und eine sichere und umweltgerechte Abwasserentsorgung bei stabilen Preisen und Gebühren zu gewährleisten. Das können gerade kleinere Kommunen im Alleingang kaum bewältigen.

Sie haben Innovation als Teil der Konzernstrategie genannt. Welche Schritte unternimmt Veolia auf diesem Gebiet?
Unter dem Motto "Innovation ist Business. Business ist Innovation "hat Veolia Deutschland in den letzten drei Jahren seine Innovationsstrategie verstärkt. Dazu gehört zum Beispiel das Anfang 2016 aufgesetzte Start-up Programm U-START, bei dem wir Partner etablierter europäischer Inkubatoren wie InnoEnergy und EIT RawMaterials sind. Bis heute haben wir bereits sechs Start-ups gefördert. Außerdem sind wir auf dem Berliner EUREF-Campus präsent, dem kreativen Hotspot, wo wir gemeinsam mit weiteren Berliner Versorgen innovative Ideen für die Stadt der Zukunft entwickeln. Darüber hinaus haben wir ein internes Intrapreneurship-Programm aufgesetzt, um Ideen für zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Innovation ist einfach in unserer DNS.

Sie werben in Ihrem neuen Stakeholdermagazin Veolutions mit dem 360-Grad-Blick. Was hat es damit auf sich?
360°- diese Zahl beschreibt eine Sichtweise, die der Komplexität der Aufgaben entspricht, denen sich unsere Kunden aus Kommunen, Gewerbe und Industrie täglich stellen müssen. Um sie wirklich in ihrem Geschäft unterstützen zu können, braucht es neben den ganzheitlichen, übergreifenden Angeboten, die sowohl sichere und technisch innovative Lösungen beinhalten, besonders den Blick auf Erhalt und Regenerationsfähigkeit von Ressourcen. Nicht umsonst schwingt bei dem neu geschaffenen Wort Veolutions neben dem Firmennamen auch Solutions wie Lösungen oder Revolutions mit. Denn wer die heutigen Probleme zu Ende denkt, weiß sehr genau, dass wir um eine wirtschaftliche Revolution hin zu Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz nicht herumkommen.