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...Medienaufreger um Stoiber

Der Schwanz wackelt mit dem Hund Nun ist die Aufregung groß, weil Stoiber und der brandenburgische Innenminister Schönbohm gegen das GROSSE TABU verstoßen haben: Sie haben gewagt, kritische Fragen zum mentalen Zustand unserer lieben Landsleute i...



Der Schwanz wackelt mit dem Hund


Nun ist die Aufregung groß, weil Stoiber und der brandenburgische Innenminister Schönbohm gegen das GROSSE TABU verstoßen haben: Sie haben gewagt, kritische Fragen zum mentalen Zustand unserer lieben Landsleute in den neuen Bundesländern zu stellen.
Und das auch noch kritisch. Das freut die Kampa, die Wahlkampfmaschine der SPD und viele Journalisten schäumen programmgemäß mit.Denn das darf man nicht.

Also lassen Sie uns einige Fakten überlegen, ehe der Schaum vor den Mund tritt.

1. In den neuen Bundesländern wachsen problematische soziale Milieus, gespeist aus einer gefährlichen Mischung aus Alkoholismus, Arbeitslosigkeit und Verwahrlosung.
Über die Ursachen kann man kaum streiten. Da ist zum einen die Abwanderung. Die aktiven, fixen, schlauen wandern nicht erst seit 1989 ab, sondern seit 1947, seit die Gruppe Ulbricht das Erbe der nationalsozialistischen Unterdrückung angetreten hat. Der Brain Drain wurde durch den Mauerbau 1961 teilweise gestoppt, nach der erzwungenen Grenzöffnung aber beschleunigt fortgesetzt. Das Ergebnis ist, dass sich der Anteil der sozial und mental Deklassierten dramatisch erhöht hat.

2. Die Folgen sind sichtbar: Ausländerfeindlichkeit, Skins und ein voraussichtlicher Wahlanteil der sozialen Nationalisten aus PDS, Lafontainisten und Rechtsradikalen von 30 Prozent. Durch deren hohen Wahlanteil droht das politische System Gesamtdeutschlands in eine Schieflage zu geraten. Radikale, demokratiefeindliche Parteien wie die PDS/Linkeliste werden in Fraktionsstärke in den Deutschen Bundestag einziehen und prominente SPD-Politiker wie der Berliner Bürgermeister Wowereit arbeiten daran, die rot-rot-Koalition, Willy Brandts Traum von der Mehrheit links von der Mitte, zur gestaltenden Kraft zu machen. Die PDS hat gute Chancen, über ihren Steigbügelhalter Lafontaine früher oder später an die Regierung zu geraten.Der Schwanz wackelt mit dem Hund und zwingt das Erfolgsmodell Bundesrepublik auf SED-Kurs.

3. Die Politik der Wiedervereinigung ist damit gescheitert. Rund 1500 Milliarden Euro an Subventionen für den Osten, die größte Geldsumme in der Geschichte der Menschheit mobilisierte Geldsumme vielleicht mit Ausnahme der für die Finanzierung des 2. Weltkriegs, hat kein Problem gelöst, sondern ein mentales Notstandsgebiet erzeugt. Statt das bankrotte DDR-System mit Polen oder der Ukraine zu vergleichen und die wirtschaftliche Lage der Menschen daran zu messen hat der Westen mit Milliarden im Osten eine Anspruchshaltung erzeugt, die jetzt unerfüllbar wird. Wir haben dafür gesorgt, dass alle Trabis durch Golfs, Plaste und Elaste aus Zschopkau durch Einbauküchen ersetzt wurden und alle DDR-Bürger geradezu gezwungen wurden, statt an ins Gewerkschaftsheim an der Ostsee oder am Plattensee mindestens zwei Mal im Jahr nach Mallorca oder auf die Malediven fahren müssen. 60 Prozent des Konsumniveaus in den Neuen Ländern werden nach wie vor durch Subventionen fina nziert, nicht durch eigene Leistung erwirtschaftet. Es ist eine Gesellschaft des jammernden, nörgelnden Müßiggangs entstanden, die jetzt mosert, weil die tägliche Portion Pudding kleiner wird - das gilt für eine tonangebende Minderheit. Viele Ostdeutsche arbeiten hart. Viele Ostdeutsche kultivieren deutsche Werte wie Anständigkeit, Fleiß, Ehrlichkeit. Aber sie verschaffen sich kaum politischen Ausdruck. Sie werden, gerade von Westmedien, nicht wahrgenommen, die die PDS als Stimme des Ostens verstärken.

Fazit: Wir brauchen einen Aufstand der Anständigen in den neuen Bundesländern gegen die Rechtsradikalen und die PDS. Wir brauchen eine neue Bürgerkultur, die selbstbewußt und stolz auf das selbst Geschaffene sein kann. Wir müssen die Bettel-Menatalität im Osten brechen. Der Westen muß endlich seine Anforderungen an den Osten formulieren: Sorgfältiger Umgang mit den Hilfs-Milliarden. Es wird nicht anders gehen, als dass ein Abbau-Programm für die zahlreichen Ostsubventionen diskutiert wird: Abschaffung des Soli, Anpassung der überhöhten Ostrenten an das niedrigere West-Niveau, Anpassung von Hartz -IV an niedrigere Lebenshaltungskosten im Osten, Orientierung sämtlicher Leistungsgesetze an der tatsächlichen wirtschaftlichen Leistungskraft des Ostens.


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