1,4 Milliarden Dollar Sonderbelastung
GE reduziert Gewinnprognose

Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. (GE) hat seine Gewinnprognose für das Jahr 2002 von 1,65 Dollar je Aktie auf 1,51 Dollar reduziert. Dies hat das Unternehmen am Donnerstag mitgeteilt.

HB/dpa FAIRFIELD. GE strebt für 2003 einen Gewinn von 1,55 bis 1,70 Dollar je Aktie an. Die Wall Street hatte mit einem Gewinn von 1,70 Dollar je Aktie im kommenden Jahr gerechnet. Der operative Gewinn soll nach Darstellung von Konzernchef Jeff Immelt um zehn Prozent oder mehr steigen. Elf der 13 GE-Sparten seien auf dem Weg, zweistellige operative Gewinnsteigerungen zu verbuchen.

Die Gesellschaft wird ihre Quartalsdividende um sechs Prozent auf 19 Cent je Aktie erhöhen. GE wird auch die Reserven seiner Rückversicherungstochter Employers Reinsurance Corporation aufstocken. GE kündigte Sonderbelastungen von rund 1,4 Milliarden Dollar (1,4 Mrd Euro) oder 14 Cent je Aktie an. GE lässt der Rückversicherungstochter 1,8 Milliarden Dollar zukommen.

"Die Rückversicherungsbranche hatte in den vergangenen Jahren schwere Zeiten, und wir sind von unseren Ergebnissen enttäuscht", erklärte Immelt. GE will die Rückversicherungsfirma wieder in die schwarzen Zahlen bringen und untersucht "strategische Optionen". GE schießt bei der Finanzsparte GE Capital Services 4,5 Milliarden Dollar ein.

Der Mischkonzern, der angefangen von Flugzeugtriebwerken bis hin zu Kraftwerken und medizinischen Geräten eine Vielfalt von Produkten anbietet, ist auch einer der größten US-Finanzdienstleister. Das Unternehmen sei in einer Periode schwachen wirtschaftlichen Wachstums gut positioniert, betonte Immelt.

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