1,5 Milliarden Euro teures Investitionsvorhaben
Finanzierung der Frankfurter Chipfabrik gesichert

Die Finanzierung der geplanten Chipfabrik in Frankfurt (Oder), eines der größten Investitionsvorhaben in Ostdeutschland, ist nach einem Bericht des "Tagesspiegel" gesichert.

Reuters BERLIN. Die Verträge mit den Hauptfinanzierern, dem Emirat Dubai und dem US-Chiphersteller Intel, seien perfekt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Kreise der Betreiber-Firma Communicant AG. Die Unterzeichnung werde möglicherweise noch am Freitag offiziell bekannt gegeben.

Die Kosten für die Chipfabrik werden auf rund 1,5 Milliarden Euro veranschlagt. Die Chipfabrik soll im Sommer 2003 ihren Betrieb aufnehmen und nach Angaben der Betreiber 1300 direkte Arbeitsplätze und eine ähnliche Stellenzahl bei Zulieferern und Dienstleistern schaffen.

Ende März hatte die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) mitgeteilt, sie habe eine verbindliche Vereinbarung über eine Beteiligung des Landes unterzeichnet. Die ILB übernimmt demnach Aktien von Communicant zum Preis von 38 Millionen Euro.

Dem Zeitungsbericht zufolge wird der Vorstandsvorsitzende von Communicant, Klaus Wiemer, seinen Posten "im vollen Einvernehmen mit den Gesellschaftern" aufgeben. Er solle aber weiterhin für den Bau der Chipfabrik zur Verfügung stehen.

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