1,6 Prozent mehr Scheidungen
Immer mehr Ehen gehen in die Brüche

Die Zahl der Ehescheidungen hat im Jahr 2001 einen neuen Höchststand erreicht. Fast 197 500 Ehen gingen in die Brüche, das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

ddp WIESBADEN. Die Hälfte der geschiedenen Paare hatte Kinder unter 18 Jahren. Insgesamt waren 153 000 Kinder - 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr - von den Trennungen betroffen.

Von den 1991 geschlossenen Ehen überlebten nach Angaben der Statistiker 20 Prozent die folgenden zehn Jahre nicht. In drei Vierteln aller Fälle erfolgte die Scheidung einvernehmlich nach einjähriger Trennung. Die Zahl der Ehescheidungen nimmt seit 1993, mit Ausnahme des Jahres 1999, kontinuierlich zu.

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