1,65 Euro Gewinn pro Aktie
Schering mit 22 % mehr Umsatz

Mit 4,93 Mrd. Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2000 liegt der Pharmakonzern leicht unter den Analystenschätzungen.

dpa-afx BERLIN. Der Berliner Pharmakonzern Schering hat im Geschäftsjahr 2000 ein vorläufiges Umsatzplus von 22 % auf 4,493 Mrd. Euro ausgewiesen und liegt damit leicht unter den Analystenschätzungen, die von 4,51-4,55 Mrd.. Euro ausgegangen waren. Die Steigerung basiere auf einem Mengenwachstum von 13 %, Preisanpassungen von 2 % sowie Wechselkursveränderungen von 7 %, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit.

Bei einer Verbesserung des EBITA wurde das Ergebnis der Aventis CropScience, an der Schering mit 24 % beteiligt ist, durch zusätzliche einmalige Sondereffekte belastet, erklärte das Pharmaunternehmen. Darin enthalten seien Aufwendungen im Zusammenhang mit der Saatgut-Technologie StarLink. Aventis CropScience hatte in den USA Mais mit der gentechnisch veränderten Maissorte Starlink verunreinigt.

Der auf Schering entfallene Verlustanteil wurde vom Unternehmen im Dezember mit einem Betrag zwischen 55 und 65 Mill. Euro angegeben. Schering teilte nun mit, dass der auf das Unternehmen entfallene Verlustanteil bei 59 Mill. Euro liegen werden und überwiegend durch Gewinne aus anderen Finanzanlagen ausgeglichen worden sei.

Das Ergebnis je Aktie beträgte 1,65 Euro und liegt - nach den Aktienrückkäufen - 22 % über dem Vorjahresergebnis, sagte Schering. Das vorläufige Konzernergebnis stieg gegenüber dem Geschäftsjahr 1999 um 20 % auf 327 Mill. Euro.

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