1,677 Mrd. Euro für ostdeutsche Jugendliche und Frauen
EU-Hilfsprogramm für ostdeutschen Arbeitsmarkt

Die EU-Kommissarin für Beschäftigung und Soziales genehmigte ein Hilfsprogramm mit 1,677 Mrd. Euro Umfang. Das Geld soll vor allem Jugendliche und Frauen unterstützen. Binnen 7 Jahren soll das Programm mehr als 235 000 Menschen helfen.

dpa BRÜSSEL. Ein Hilfsprogramm für den ostdeutschen Arbeitsmarkt im Umfang von 3,28 Mrd. DM (1,677 Mrd. Euro) hat die EU-Kommissarin für Beschäftigung und Soziales, Anna Diamantopoulou, genehmigt. Mit diesem Geld sollten Arbeitnehmer weitergebildet sowie arbeitssuchende Jugendliche und Langzeitarbeitslose unterstützt werden, teilte die EU-Kommission in Brüssel am Donnerstag mit. Das Programm läuft bis zum Jahr 2006.

"Das Programm für Ostdeutschland wurde eigens konzipiert, um den wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten in den neuen Bundesländern zu begegnen", sagte Diamantopoulou. Von der wirtschaftlichen Umstrukturierung nach der Wende seien besonders die Jugendlichen und Frauen betroffen: "Der Europäische Sozialfonds wird daher vor allem diese beiden Gruppen unterstützen." Von den Hilfen sollten binnen sieben Jahren mehr als 235 000 Menschen profitieren.

Zum größten Teil werden die Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) laut Kommission in Bundesprogramme fließen. Die Arbeitsämter unterstützten mit dem Geld einzelne Empfänger. Kleinere Pilotprojekte würden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verwaltet. Weitere 4,187 Mill. Euro aus dem ESF bekomme Ostdeutschland über sechs regionale Programme.

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